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	<title>Sonstiges Archives &#8226; Naikan</title>
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	<title>Sonstiges Archives &#8226; Naikan</title>
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		<title>Weltkrise &#8211; nicht mit mir?</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Sabine Kaspari]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 04 Apr 2025 09:53:05 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Achstamkeit]]></category>
		<category><![CDATA[Selbstentwicklung]]></category>
		<category><![CDATA[Sonstiges]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Schöne Dinge wird es immer geben, solange wir sie wahrnehmen können.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[
<p class="wp-block-paragraph">Doch, natürlich auch mit mir &#8211; niemand kann sich der Stimmung und den Auswirkungen der derzeitigen politischen Aktivitäten weltweit entziehen! <strong>Trotzdem </strong>kann ich mit nur wenigen Übungen <strong>SELBST dafür sorgen</strong>, dass ich <strong>dabei NICHT verrückt werde</strong>&#8230;</p>



<span id="more-2078"></span>



<h2 class="wp-block-heading">Füttere nicht die Dämonen &#8211; bleib auf dem Boden</h2>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>JA</strong>, der Ukraine-Krieg ist immer noch nicht beendet, die Preise steigen weiter, unsere kürzlich gewählte Regierung hat ein Milliarden-Schulden-Paket beschlossen <strong>trotz gegenteiliger Versprechen</strong> während der Wahl. Und jetzt erhöht auch noch die amerikanische Regierung die Zölle, was sich unweigerlich auf unsere Exporte auswirken und unsere Wirtschaft unter Druck setzen wird. <strong>ABER</strong> all dies liegt nicht in meinem Einflussbereich &#8211; darüber habe ich <strong>keine Kontrolle</strong>! Was also kann ich tun, worüber habe ich denn Kontrolle? Das ist mehr, als mir im ersten Moment bewusst ist:</p>



<p class="wp-block-paragraph">Was ich kontrollieren kann, ist das, <strong>was ich TUE</strong>, meine Aktionen. Muss ich mir also zigmal am Tag diese beängstigenden Neuigkieten anhören oder ansehen? Muss ich<strong> Radio oder Fernseher</strong> laufen lassen und mir ständig die bedrohlichen Vorhersagen der Wirtschaftsweisen anhören? Muss ich mich meinem eigenen <strong>Gedankenkreisen</strong> ausliefern, das mich wie eine Spirale immer tiefer in den Abgrund zieht: &#8222;Du wirst deinen Arbeitsplatz verlieren, dir das Auto nicht mehr leisten, die Wohnung nicht mehr zahlen, nicht mehr in Urlaub fahren können&#8230;&#8220;</p>



<h3 class="wp-block-heading">Kontrolle über meine Aktionen</h3>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>NEIN, muss ich nicht!</strong> Ich kann Radio und Fernseher <strong>abschalten </strong>und die Information auf ein oder zwei Mal täglich <strong>reduzieren</strong>. Ich kann überlegen, was <strong>JETZT im Moment</strong> konkret zu tun ist und mich darauf konzentrieren, es mit voller Aufmerksamkeit zu tun. Ein buddhistisches Sprichwort sagt: &#8222;Wenn du wütend (oder traurig, ängstlich&#8230;) bist, putze die Toilette gründlich.&#8220; Das wirkt tatsächlich! Wenn ich also die <strong><a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Panik" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Panik</a> </strong>in mir aufsteigen fühle, etwas das ich übrigens auch nicht kontrollieren kann, raffe ich mich <strong>TROTZDEM </strong>auf, den Abwasch zu erledigen, Rasen zu mähen, die Fenster, das Auto oder auch die Toilette zu putzen. Dann merke ich, wie sich diese difuse, bedrohliche Angst zumindest etwas in den Hintergrund bewegt und manchmal sogar ganz verschwindet. Was mir auffällt: <strong>Je öfter</strong> ich diese &#8222;Taktik&#8220; anwende, <strong>desto leichter</strong> gelingt es mir, dem <strong>Dämon Angst</strong> seine überwältigende <strong>Kraft zu nehmen</strong>. Immer öfter kann ich meine <strong>Energie </strong>wieder <strong>sinnvoll nutzen</strong>.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Natürlich gibt es auch etwas, das ich konkret <strong>für den Zustand der Welt</strong> im Moment tun kann. Die Möglichkeiten sind vielfältig. Je nach dem, was mir wichtig ist kann ich z.B. aus Protest auf den Kauf bestimmter Waren verzichten, kann Geld spenden, um jemanden zu unterstützen, der in meinem Sinne aktiv ist, kann mit Menschen offen über meine Ängste sprechen&#8230; <strong>Entscheidend ist</strong>, dass ich dabei <strong>konstruktiv </strong>bleibe und nicht in das allgemeine anklagende Jammern verfalle. Es ist so einfach, &#8222;<strong>denen da oben</strong>&#8220; die Schuld für alles zu geben, allerdings bringe ich mich dadurch selbst in die Rolle des hilflosen Opfers. Und das will ich nicht sein und bin es auch nicht &#8211; keiner ist das!</p>



<h3 class="wp-block-heading">Einen Anker suchen &#8211; Zufriedenheit finden</h3>



<div class="wp-block-media-text is-stacked-on-mobile" style="grid-template-columns:41% auto"><figure class="wp-block-media-text__media"><img fetchpriority="high" decoding="async" width="1024" height="768" src="https://www.naikan-zentrum.de/wp-content/uploads/2025/04/SchmetterlingWeissOrange-1024x768.jpg" alt="Natur gibt uns Kraft, den Ängsten des Lebens zu begegnen." class="wp-image-2088 size-full" srcset="https://www.naikan-zentrum.de/wp-content/uploads/2025/04/SchmetterlingWeissOrange-1024x768.jpg 1024w, https://www.naikan-zentrum.de/wp-content/uploads/2025/04/SchmetterlingWeissOrange-300x225.jpg 300w, https://www.naikan-zentrum.de/wp-content/uploads/2025/04/SchmetterlingWeissOrange-768x576.jpg 768w, https://www.naikan-zentrum.de/wp-content/uploads/2025/04/SchmetterlingWeissOrange-1536x1152.jpg 1536w, https://www.naikan-zentrum.de/wp-content/uploads/2025/04/SchmetterlingWeissOrange-2048x1536.jpg 2048w, https://www.naikan-zentrum.de/wp-content/uploads/2025/04/SchmetterlingWeissOrange-100x75.jpg 100w, https://www.naikan-zentrum.de/wp-content/uploads/2025/04/SchmetterlingWeissOrange-960x720.jpg 960w, https://www.naikan-zentrum.de/wp-content/uploads/2025/04/SchmetterlingWeissOrange-480x360.jpg 480w" sizes="(max-width:767px) 480px, (max-width:1024px) 100vw, 1024px" /></figure><div class="wp-block-media-text__content">
<p class="wp-block-paragraph">Das Leben geht weiter, egal ob ich Panik schiebe, vor Angst erstarre, oder endlos über mein Schiksal klage. Für mich <strong>erträglicher wird es</strong>, wenn ich mich mindestens ein Mal am Tag auf etwas Schönes konzentriere. Am Besten etwas, das beständig ist und auf das ich jederzeit zurückgreifen kann &#8211; wie ein Anker. Für mich ist das die Natur. Sie bietet so viel, worüber ich mich freuen, worüber ich staunen kann, was mir das Herz aufgehen lässt! Da reicht es schon, einen Löwenzahn sich aus dem gepflasterten Gehsteig herausdrängen zu sehen &#8211; diese Kraft, sogar Beton zu trotzen, macht mir Mut und lenkt mich ab.</p>
</div></div>



<p class="wp-block-paragraph">Und auch dabei stelle ich fest: Je öfter ich das parktiziere &#8211; mittlerweile sogar mehrmals am Tag &#8211; desto <strong>mehr <a href="https://www.psychologie-heute.de/leben/artikel-detailansicht/40931-das-leise-glueck-der-zufriedenheit.html" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Zufriedenheit</a></strong> entsteht in mir. NEIN, die Angst ist damit nicht wirklich weg. Sie hat ja einen guten Grund, mich zu verfolgen, ständiger Begleiter zu sein. Schließlich ist die Welt-Situation bedrohlich und auch meine eigene Sicherheit , mein Lebensstandard in Gefahr. ABER sie bestimmt nicht mehr mein Leben, erdrückt mich nicht mehr und ich kann mit ihr leben&#8230;</p>



<h3 class="wp-block-heading">Den inneren Kampf aufgeben</h3>



<p class="wp-block-paragraph">Natürlich gibt es trotz allem Zeiten, in denen keine dieser Taktiken lange wirkt und der Dämon Angst seinen Platz fordert. Spätestens wenn ich abends die Nachrichten sehe, kriecht er wieder hoch, lässt ein flaues Gefühl im Magen entstehen, bewirkt eine leichte Übelkeit, bringt mich gelegentlich zum Zittern und kann mir sogar Schweiß auf die Stirn treiben. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Welt ist in der Krise &#8211; und ich mit ihr! Und doch hilft es mir immer wieder, die einfachsten Grundregeln des Mensch-Seins zu kennen: Angst, Wut, Trauer, Leid <strong>gehören zum Leben</strong>.  <strong>Energie folgt der Aufmerksamkeit</strong>, also gilt: je mehr ich mich gegen die negativen Gefühle wehre, desto mehr halte ich an ihnen fest. Gebe ich den inneren Kampf auf und konzentriere mich auf das, was ich kontrollieren kann (siehe oben), wird mein Leben nicht leichter, aber ich werde friedlicher.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Möchten Sie mehr über diese Taktiken zur Lebensbewältigung erfahren, stöbern Sie gerne hier auf unserer Homepage. Hilfreich ist sicher die Seite &#8222;<a href="https://www.naikan-zentrum.de/angebote/" target="_blank" rel="noreferrer noopener"><strong>Angebote</strong></a>&#8222;, auf der die einzelnen Methoden beschrieben sind. In diesem Sinne wünsche ich Ihnen und mir, dass wir mit Würde und Zufriedenheit tragen lernen, was die Welt uns bietet &#8211; im Guten wie im Schlechten<img src="https://s.w.org/images/core/emoji/17.0.2/72x72/1f60a.png" alt="😊" class="wp-smiley" style="height: 1em; max-height: 1em;" /></p>



<p class="wp-block-paragraph">PS: Ich freue mich sehr, dass Sie sich die Zeit genommen haben, diesen Artikel bis hierher zu lesen. Sehr gerne dürfen Sie mich wissen lassen, wie Sie darüber denken. Gerne per <strong><a href="javascript:;" data-enc-email="fnovar[at]anvxna-mragehz.qr" target="_blank" rel="noreferrer noopener" class="mail-link" data-wpel-link="ignore">E-Mail</a></strong> oder einfach einen Kommentar hinterlassen &#8211; dafür schon mal herzlichen Dank!</p>
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		<title>Die Kraft des Rückzugs</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Sabine Kaspari]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 22 Jan 2024 14:48:32 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Dankbarkeit]]></category>
		<category><![CDATA[Selbstentwicklung]]></category>
		<category><![CDATA[Sonstiges]]></category>
		<category><![CDATA[Biografiearbeit]]></category>
		<category><![CDATA[Lebensqualität]]></category>
		<category><![CDATA[Neustart]]></category>
		<category><![CDATA[Rückzug]]></category>
		<category><![CDATA[Überbelastung]]></category>
		<category><![CDATA[Vergangenheitsbewältigung]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Lesen Sie, wie heilsam ein kompletter Rückzug sein kann.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[
<p class="wp-block-paragraph">Seit Beginn des Jahres 2024 nehme ich an einem &#8222;Jahr mit Pema Chödrön&#8220; teil. <strong><a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Pema_Ch%C3%B6dr%C3%B6n">Pema Chödrön</a></strong> (* 1936 als <em>Deirdre Blomfield-Brown</em> in New York City) ist eine US-amerikanische buddhistische Nonne und Schriftstellerin und war die erste Amerikanerin, die zur Leiterin eines tibetisch-buddhistischen Klosters ernannt wurde (Wikipedia)&#8230; </p>



<span id="more-1695"></span>



<p class="wp-block-paragraph" style="font-size:14px">Jeden Sonntag erhalte ich Texte aus einem ihrer Bücher, die aufeinander aufbauen und immer wieder bin ich erstaunt, wie sehr diese Texte genau zu NAIKAN passen. Genau genommen ist das nicht wirklich verwunderlich, denn auch Naikan ist ja im buddhistischen Kontext entstanden. Die Weisheiten, die vermutlich noch viel weiter zurückreichen als zu <a href="https://www.planet-wissen.de/kultur/religion/buddhismus/index.html">Siddharta Gautama</a>, sind schlicht universell, immer wieder tief berührend und sie stecken in jedem von uns.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Einfache Wahrheiten</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Sie sind einfach, diese Wahrheiten. Und in ihrer Einfachheit berühren sie <strong>ETWAS</strong> in mir, das in der hektischen Eintönigkeit und Überfülle des Alltag keine Aufmerksamkeit findet. Etwas, das <strong>Zeit </strong>braucht und <strong>Stille </strong>und den Wunsch, <strong>hinzuschauen, hinzuhören, hinzuspüren</strong>, etwas, das <strong>AUS-Zeit</strong> braucht, Rückzug. Etwas, das während eines Naikan Retreats die allermeisten Menschen (wieder) entdecken lässt. Und das dazu führt, dass sie am Ende der Woche in tiefer, <strong>demütiger Dankbarkeit </strong>Abschied nehmen von ihrem Übungsplatz, von der Zeit der Innenschau. Dieses Etwas lässt sie <strong>voll Zuversicht</strong> und mit neuem Lebenswillen, <strong>neuer Lebenskraft</strong> in eine Zukunft gehen. Häufig ist diese dann geprägt ist von mehr Verständnis und mehr Nachsicht für die Menschen im Umfeld und für sich selbst. Zumindest für eine Weile hält diese neue Kraft an. Bis die Überfülle des Alltags wieder beginnt, diese so außergewöhnliche Erfahrung zuzudecken; wie <strong>der Staub</strong> unweigerlich sich auf alles legt, das nicht regelmäßig gereinigt wird.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Ehrliches Hinsehen ist nötig</h3>



<p class="wp-block-paragraph" style="font-size:14px">Voraussetzung für den Weg sowohl in Pema Chödrön&#8217;s Buch &#8222;Den Sprung wagen&#8220; als auch in einer <a href="https://www.naikan-zentrum.de/angebote/"><strong>Naikan</strong></a> Woche ist neben dem Rückzug ohne Kontakt zur Außenwelt die Bereitschaft, das eigene Tun ehrlich anzusehen, sich also gleichsam sich selbst zu stellen. Es verlangt Mut und Entschlossenheit, die eigenen Handlungen derart zu betrachten und doch ist es unumgänglich, um das zu erreichen, was Pema Chödrön so passend beschreibt:</p>



<p class="wp-block-paragraph" style="font-size:14px">&#8222;Wenn man erst einmal sieht, was man <strong>tut</strong>, wie man abhängig wird und wie man sich mitreißen lässt, ist es schwer, arrogant zu sein. Diese <strong>ehrliche Anerkennung</strong> macht einen weich, macht einen demütig im besten Sinne. Sie beginnt auch, Ihnen Vertrauen in Ihre fundamentale Gutartigkeit zu geben.<br>Wenn wir uns nicht von der Intensität unserer Emotionen blenden lassen, wenn wir uns ein wenig Raum gönnen, eine Chance für eine Lücke, wenn wir <strong>innehalten</strong>, dann wissen wir auf natürliche Weise, was zu tun ist. Wir beginnen aufgrund unserer eigenen Weisheit, uns in Richtung Loslassen und Furchtlosigkeit zu bewegen. Aufgrund unserer eigenen Weisheit hören wir allmählich auf, Verhaltensweisen zu stärken, die nur noch mehr Schmerz in die Welt bringen.&#8220; (<a href="https://www.google.de/books/edition/Den_Sprung_wagen/lEEfDgbCQ3oC?hl=de&amp;gbpv=1">Den Sprung wagen</a>)</p>



<h3 class="wp-block-heading">Die Frage des SEINs liegt im TUN</h3>



<p class="wp-block-paragraph">Oft fragen Menschen: &#8222;Wer bin ich?&#8220; und erforschen unaufhörlich ihre Gedanken und Gefühle, als seien sie genau das: ein Produkt ihrer Gedanken und Gefühle. Dabei weiß im Grunde jede/r von uns, dass Gedanken und Gefühle sind wie der Wind. Sie kommen und gehen, ohne unser Zutun und ohne sie kontrollieren zu können. Wie zuverlässig kann also ein Dasein sein, das sich auf die Annahme stützt: Ich bin meine Gedanken und Gefühle? Sich darauf zu konzentrieren kann nur zu Zweifel, Verwirrtheit, Unzufriedenheit und Ruhelosigkeit führen. Diese machen sich immer mehr auch in <strong>krankheitsbedingten Fehltage</strong>n bemerkbar.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Hören wir also auf, uns selbst Wahrheiten einzureden, die für uns nicht wahr sind. Hören wir auf, Rollen zu spielen, die nicht unsere sind, zu leben, was wir nicht sind. Erst dann kann sich das gesamte Potential, das in uns steckt, entfalten. Und wir zu dem Wesen werden, das wir <strong>wirklich </strong>sind.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Auszeit &#8211; für Ihre Gesundheit</h2>



<p class="wp-block-paragraph" style="font-size:14px">Laut &#8222;<a href="https://www.zeit.de/gesundheit/2023-11/gesundheitssystem-krankenkassen-krankmeldungen-fehltage">Zeit online</a>&#8220; geben die mitgliederstärksten Krankenkassen für 2023 einen Rekord an Krankmeldungen bekannt. Im Schnitt seien pro Arbeitnehmer rund 20 Krankentage zu verzeichnen. Dabei gelten psychische Erkrankungen nach grippalen Infekten bereits als zweithäufigste Ursache. Was kein Wunder ist: Die heutigen Anforderungen durch Technik, Umwelt, Wirtschaft und Politik sind immens. Und die Geschwindigkeit, mit der das tägliche Leben bewerkstelligt werden will, gleicht der Fahrt mit einem <strong>Hochgeschwindigkeitszug</strong>. Ständig wird uns suggeriert &#8211; oder tun wir das zu einem guten Stück weit auch selbst? &#8211; dass wir mithalten, mitkonsumieren, über alles informiert sein <strong>MÜSSEN</strong>. Doch ganz offensichtlich ist unsere Körper-Geist-Seele-Einheit dafür nicht wirklich geschaffen -&gt; wir werden krank!</p>



<h3 class="wp-block-heading">Stille und Eintauchen in Erinnerungen</h3>



<p class="wp-block-paragraph" style="font-size:14px">Und jetzt stellen Sie sich bitte vor, Sie steigen einfach aus! <strong>Stoppen </strong>Ihre Fahrt an einem idyllischen Ort und entschließen sich für einen Rückzug in die Stille. Sie hören das Zwitschern der Vögel, das rauschen des Windes, der durch die Bäume streicht. Der Geruch frisch gemähten Grases dringt in Ihre Nase und mischt sich mit dem Duft von Wiesenkräutern, Tannen und Buchen.</p>



<p class="wp-block-paragraph" style="font-size:14px">An diesem Ort warten freundliche Menschen auf Sie, die Sie mit allem versorgen. Unaufdringlich, fürsorglich begleiten sie Sie auf einer Reise durch Ihre Vergangenheit. Sie brauchen nichts weiter tun, als Ihre Erinnerungen zu betrachten. Eine nach der anderen wird aufgerufen, beleuchtet und darf sich gereinigt wieder an einem passenden Platz ablegen.</p>



<p class="wp-block-paragraph" style="font-size:14px">Das ist Naikan und so einfach es klingt, ist es auch &#8211; Sie brauchen &#8222;nur&#8220; die Entscheidung zu treffen: Jetzt ziehe ich mich zurück, um dem ETWAS in mir zu lauschen, es zu sehen, zu spüren, um endlich wieder Zuversicht, Lebensfreude und Kraft zu spüren!</p>



<h3 class="wp-block-heading">Firmen beteiligen sich an Kosten</h3>



<p class="wp-block-paragraph">Aus guten Grund (siehe &#8222;Krankentage&#8220;) gibt es immer mehr Firmen, die ihren MitarbeiterInnen die Kosten für ein Seminar erstatten. Zum eigenen Nutzen: Mitarbeiter, die sich aus dem Alltag zurückziehen, um wieder Kraft zu schöpfen, tun ohne Frage etwas für die eigene Gesundheit. Und das kommt auch der Firma zugute &#8211; Fragen kann sich also lohnen:-)</p>
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		<title>Gleichgesinnte</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Sabine Kaspari]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 02 Aug 2023 15:21:50 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Neuigkeiten]]></category>
		<category><![CDATA[Sonstiges]]></category>
		<category><![CDATA[Dankbarkeit]]></category>
		<category><![CDATA[Gleichgesinnte]]></category>
		<category><![CDATA[Verbundenheit]]></category>
		<category><![CDATA[Wertschätzung]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Fliegen oder nicht fliegen - über eine schwierige Entscheidung und warum sie doch richtig war.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[
<p class="wp-block-paragraph">Es war eine schwere Entscheidung, die ich Anfang des Jahres zu treffen hatte: Sollte ich der Einladung folgen, nach Chicago zu reisen, um beim 30-jährigen Jubiläum des ToDo Instituts dabeizusein? Da mir unsere Umwelt sehr am Herzen liegt, schien diese weite Reise &#8222;nur&#8220; für ein Wochenende unsinnig.</p>



<span id="more-1463"></span>



<p class="wp-block-paragraph">Andererseits verbindet das Naikan Zentrum Bayerischer Wald und das ToDo Institut bzw. deren Direktoren eine mittlerweile 15 Jahre dauernde Freundschaft. In diesen 15 Jahren waren Linda und Gregg einige Male bei uns im Zentrum, nahmen 2016 am 11. Internationalen Naikan Kongress teil, den ich im Waldgeschichtlichen Museum in St. Oswald organisiert hatte und führten ihr &#8222;Domestic Program&#8220; 2018 zum ersten Mal in Europa &#8211; bei uns &#8211; durch. <br>Also mehr als genug Gründe, einer Einladung zu einem einzigartigen Jubiläum zu folgen.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Reise nach Chicago &amp; amerikanische Pizza</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Einmal entschieden, freute ich mich auf die Reise (die ich etwas verlängerte), auf meine Freunde Linda, Gregg, Trudy&#8230; und auf Chicago im Mai. Die Vorbereitung meines Beitrags zur Feier, bestehend aus der Fotodokumentation einer 15-jährigen Freundschaft, steigerte noch meine Vorfreude. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Reise wurde ein voller Erfolg: Der Flug war unspektakulär, bei Ankunft wurde ich von Linda, Gregg, ihrer Tochter Chani und Francy, einer Freundin der Familie, abgeholt und auf eine Pizza eingeladen. Für jemanden, die im Heimatort die beste Pizzeria der Umgebung hat und den typisch italienischen dünnen Pizzaboden schätzt, war es durchaus eine Herausforderung, sich mit dem fluffigen, dicken Pizzateig anzufreunden, den Amerikaner so lieben. Gregg (er kennt &#8222;meine&#8220; Pizzeria) hatte herausfordernd behauptet: &#8222;Diese Pizza ist besser als die von Luigi:-)&#8220;. Na ja &#8211; zugegeben, sie war sehr gut belegt und schmeckte gut, aber die von Luigi&#8230;;-)</p>



<div class="wp-block-media-text alignwide is-stacked-on-mobile"><figure class="wp-block-media-text__media"><img decoding="async" width="1024" height="1024" src="https://www.naikan-zentrum.de/wp-content/uploads/2023/08/20230526_120119-1024x1024.jpg" alt="" class="wp-image-1566 size-full" srcset="https://www.naikan-zentrum.de/wp-content/uploads/2023/08/20230526_120119-1024x1024.jpg 1024w, https://www.naikan-zentrum.de/wp-content/uploads/2023/08/20230526_120119-300x300.jpg 300w, https://www.naikan-zentrum.de/wp-content/uploads/2023/08/20230526_120119-150x150.jpg 150w, https://www.naikan-zentrum.de/wp-content/uploads/2023/08/20230526_120119-768x768.jpg 768w, https://www.naikan-zentrum.de/wp-content/uploads/2023/08/20230526_120119-1536x1536.jpg 1536w, https://www.naikan-zentrum.de/wp-content/uploads/2023/08/20230526_120119-2048x2048.jpg 2048w, https://www.naikan-zentrum.de/wp-content/uploads/2023/08/20230526_120119-146x146.jpg 146w, https://www.naikan-zentrum.de/wp-content/uploads/2023/08/20230526_120119-50x50.jpg 50w, https://www.naikan-zentrum.de/wp-content/uploads/2023/08/20230526_120119-75x75.jpg 75w, https://www.naikan-zentrum.de/wp-content/uploads/2023/08/20230526_120119-85x85.jpg 85w, https://www.naikan-zentrum.de/wp-content/uploads/2023/08/20230526_120119-80x80.jpg 80w" sizes="(max-width:767px) 480px, (max-width:1024px) 100vw, 1024px" /></figure><div class="wp-block-media-text__content">
<p class="wp-block-paragraph">Das Carmelite Spiritual Center in Darien, etwas südlich des Flughafens O&#8217;Hare, bot einen wundervollen Rahmen für ein derartiges Treffen und auch das Wetter spielte mit.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Nach und nach trafen am Vortag der Veranstaltung Gäste aus allen Teilen der USA ein, George und seine Frau Sabrina reisten sogar aus Mexico an. Eine friedlich aufgeregte Stimmung Gleichgesinnter machte sich breit.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Jede/r hatte ihre/seine eigene Geschichte, doch alle hatten wir eines gemeinsam: Wir hatten alle an den verschiedenen Kursen teilgenommen, die das ToDo Institut anbot. Die meisten hatten sogar das 10-tägige &#8222;Domestic Program&#8220; mitgemacht, in dem TeilnehmerInnen mit Formen Japanischer Psychologie vertraut macht.</p>
</div></div>



<h2 class="wp-block-heading">30-jähriges Jubiläum</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Das Jubiläums Wochenende war geprägt von einer unglaublich achtsamen, entspannten, wohlwollenden Atmosphäre. Die Beiträge wurden mit teilweise stehendem Applaus belohnt und waren alle ein Tribut an die anspruchsvolle Arbeit, die Gregg Krech und Linda Anderson Krech seit mehr als 30 Jahren leisten. Wir alle hatten von dieser Arbeit profitiert, hatten uns verändert, waren erwachsener geworden, reifer, verantwortungsbewusster &#8211; jede/r wie sie/er es brauchte.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Es flossen Tränen der Rührung, es wurde gelacht, wir alle lernten uns besser kennen und schätzen und zelebrierten ein außergewöhnliches Fest. Die Samen des Wirkens des ToDo Instituts wurden zu wundervollen Früchten.</p>



<div class="wp-block-media-text alignwide has-media-on-the-right is-stacked-on-mobile"><div class="wp-block-media-text__content">
<p class="wp-block-paragraph">In ihrer Zeitschrift &#8222;Thirty Thousand Days&#8220;  ist folgendes über das Ereignis zu lesen (übersetzt mit Hilfe von DeepL):</p>



<p class="wp-block-paragraph">&#8222;Gleichgesinnte<br>Das ToDo Institute hielt Ende Mai in Chicago seine Feier zum 30-jährigen Bestehen und Besinnungstage ab. Es war eine außergewöhnliche Zusammenkunft von Gleichgesinnten, die erholsam, bereichernd, überraschend, informativ, nachdenklich, musikalisch und sehr unterhaltsam war. Das Zusammenkommen hatte eine besondere Energie &#8211; eine Schwingung der Liebe und Akzeptanz, die wir alle zu spüren schienen und in der wir uns entspannen konnten.  Ich glaube, es war ein Ausdruck der Natur der ToDo-Arbeit, die uns alle zusammengebracht hat, und der Natur der Menschen, die von dieser Arbeit angezogen werden.</p>
</div><figure class="wp-block-media-text__media"><img decoding="async" width="1024" height="1024" src="https://www.naikan-zentrum.de/wp-content/uploads/2023/08/20230527_201806-1024x1024.jpg" alt="" class="wp-image-1571 size-full" srcset="https://www.naikan-zentrum.de/wp-content/uploads/2023/08/20230527_201806-1024x1024.jpg 1024w, https://www.naikan-zentrum.de/wp-content/uploads/2023/08/20230527_201806-300x300.jpg 300w, https://www.naikan-zentrum.de/wp-content/uploads/2023/08/20230527_201806-150x150.jpg 150w, https://www.naikan-zentrum.de/wp-content/uploads/2023/08/20230527_201806-768x768.jpg 768w, https://www.naikan-zentrum.de/wp-content/uploads/2023/08/20230527_201806-1536x1536.jpg 1536w, https://www.naikan-zentrum.de/wp-content/uploads/2023/08/20230527_201806-2048x2048.jpg 2048w, https://www.naikan-zentrum.de/wp-content/uploads/2023/08/20230527_201806-146x146.jpg 146w, https://www.naikan-zentrum.de/wp-content/uploads/2023/08/20230527_201806-50x50.jpg 50w, https://www.naikan-zentrum.de/wp-content/uploads/2023/08/20230527_201806-75x75.jpg 75w, https://www.naikan-zentrum.de/wp-content/uploads/2023/08/20230527_201806-85x85.jpg 85w, https://www.naikan-zentrum.de/wp-content/uploads/2023/08/20230527_201806-80x80.jpg 80w" sizes="(max-width:767px) 480px, (max-width:1024px) 100vw, 1024px" /></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph">Es waren ToDo-Mitglieder aus Mexiko, Deutschland, Kanada und den gesamten USA anwesend. Es war eine kleine Mikrogemeinschaft, die zeigte, wie schön die Welt sein kann.<br>Eine tiefe Verbeugung vor unseren lieben Freundinnen und Kolleginnen, Viv Monahan und Trudy Boyle, die die gesamte Veranstaltung organisiert haben. Das Karmelitische Retreatzentrum war der perfekteste Ort, den wir uns hätten wünschen können, und bot einen friedlichen und erbaulichen Raum für unsere gemeinsame Zeit. Diese Veranstaltung übertraf alle unsere Erwartungen. Zwei der denkwürdigsten Momente waren Andrew Keitts Darbietung des Liedes &#8222;If You Want to Write a Song You Have to Take the Guitar Out of the Case&#8220; (Wenn du ein Lied schreiben willst, musst du die Gitarre aus dem Koffer nehmen) und Lisa Houlberts Ausführungen über ihre Erfahrungen bei der Naikan-Reflexion mit ihrer 8-jährigen Tochter und das Forschungsprojekt, das zu diesem Thema der Eltern-Kind-Naikan-Reflexion durchgeführt werden soll.<br>Bevor wir uns verabschiedeten, tauchte immer wieder die Frage auf: &#8222;Wann werden wir uns wiedersehen?&#8220; Wir wollten unsere reiche menschliche Verbindung zueinander nicht in einen digitalen Zoom-Raum stecken. Deshalb haben wir für das nächste Frühjahr wieder einen Platz im Karmelitischen Retreatzentrum reserviert.&#8220;</p>



<h2 class="wp-block-heading">Dem ist nichts hinzuzufügen&#8230;</h2>



<p class="wp-block-paragraph">&#8230;außer, dass ich mich jetzt schon sehr auf September freue, wenn ich in Monkton, Vermont &#8211; der Heimat des ToDo Instituts &#8211; beim diesjährigen &#8222;Domestic Program&#8220; assistieren und dabei wieder diesen Geist von Gleichgesinnten erleben darf. </p>



<h3 class="wp-block-heading">Als Letztes&#8230;</h3>



<p class="wp-block-paragraph">möchte ich mich ganz herzlich bei Ihnen, meinen geschätzten LeserInnen, bedanken. Dafür, dass Sie so viel Interesse an meinem &#8222;Geschwafel&#8220; haben, diesen Text bis hierher zu lesen. Danke, dass Sie immer wieder vorbeischauen, um zu sehen, was es bei uns Neues gibt und damit meine und die Arbeit des Naikan Zentrum Bayerischer Wald wertschätzen &#8211; DANKE:-)</p>



<p class="wp-block-paragraph">Ihre <a href="https://www.naikan-zentrum.de/zentrum/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Sabine Kaspari</a></p>
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		<title>Autowäsche oder Denkarium</title>
		<link>https://www.naikan-zentrum.de/autowaesche-oder-denkarium/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Sabine Kaspari]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 04 Dec 2021 13:57:02 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Dankbarkeit]]></category>
		<category><![CDATA[Selbstentwicklung]]></category>
		<category><![CDATA[Sonstiges]]></category>
		<category><![CDATA[Biografiearbeit]]></category>
		<category><![CDATA[Lebensqualität]]></category>
		<category><![CDATA[Neustart]]></category>
		<category><![CDATA[Rückzug]]></category>
		<category><![CDATA[Überbelastung]]></category>
		<category><![CDATA[Vergangenheitsbewältigung]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://www.naikan-zentrum.de/?p=1204</guid>

					<description><![CDATA[<p>Was ein Denkarium und eine Autowäsche gemein haben und warum Sie beides regelmäßig anwenden sollten, lesen Sie in diesem Artikel.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[
<p class="wp-block-paragraph">Was Dumbledore&#8217;s Denkarium und eine Autowäsche gemein haben? Mehr als Sie denken! Bei beiden geht es darum, eine gewisse Sauberkeit (wieder) herzustellen. Leider gibt es das <a href="https://harry-potter.fandom.com/de/wiki/Denkarium" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Denkarium</a> nur in J. K. Rowlings Erfolgsstory, wobei&#8230;</p>



<span id="more-1204"></span>



<p class="wp-block-paragraph">&#8230;es schon einige Werkzeuge gibt, die der Wirkung eines Denkariums ziemlich nahe kommen. Wie das Denkarium angewendet wird und warum es sich lohnt, sich etwas Vergleichbares anzueignen, lesen Sie in diesem Artikel.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Erinnerungen nochmal betrachten</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Während das &#8222;echte&#8220; Denkarium in Rowling&#8217;s Büchern erst im vierten Band erscheint, erfährt LeserIn schon in &#8222;Der Gefangene von Askaban&#8220; von der Wirkweise. Dort ist es ein verzaubertes Buch, das Harry in die rund 50 Jahre alte <strong>Erinnerung</strong> eines Zauberers <strong>eintauchen lässt</strong>. Als unbeteiligter Zuschauer erlebt der junge Zauberschüler, wie der Wildhüter von Hogwarts eine Riesenspinne aus ihrem Versteck in der Schule befreit&#8230;</p>



<p class="wp-block-paragraph">Später wird Harry noch einige Male diese Sensation erleben, an Erinnerungen verschiedener Menschen teilzuhaben. Immer wieder zieht auch sein Schulleiter, Albus Dumbledore, mit dem Zauberstab seine eigenen Gedanken silbrigen Fäden gleich aus dem Kopf, um in eben jenem Denkarium in sie eintauchen und sie <strong>bildhaft noch einmal betrachten</strong> zu können.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Blick zurück aus heutiger Sicht</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Stellen Sie sich vor, Sie könnten das auch! Sie könnten Erinnerungen betrachten, mit Ihrem heutigen Wissen und der Erfahrung, die Sie seither gewonnen haben. Sie könnten Erfolge wieder erleben, mit Ihrem jetzigen Wissen neu bewerten und so einige neue Erkenntisse daraus gewinnen. Könnten Ihren Lebensweg wieder konstruieren und die schönsten Momente in neuem Licht erstrahlen lassen. Warum Sie das tun sollten? Ganz einfach:</p>



<h2 class="wp-block-heading">Warum waschen Sie Ihr Auto?</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Ob Sie viel fahren oder weniger, Ihr Auto wird schmutzig. Selbst wenn es überwiegend geschützt in der Garage stünde, würde es mit der Zeit staubig. Je häufiger Sie Ihr Auto benutzen, desto schneller wird es dreckig. Regen, Matsch, Staub und mehr setzen sich ab und bedecken Scheiben, Karosserie, das Nummernschild und die Scheinwerfer.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Fahren Sie das Auto länger nicht in die Waschanlage, merken Sie, wie sich der Schmutzfilm nahezu in den Lack &#8222;frisst&#8220;. Eine einfache Wäsche reicht dann manchmal nicht aus&#8230;</p>



<h3 class="wp-block-heading">Und Ihren Geist?</h3>



<p class="wp-block-paragraph">Analog zu Ihrem Fahrzeug können Sie Ihren Körper, Ihren Geist und Ihr Herz (Seele?) als Vehikel begreifen, das Sie zuverlässig durch Ihr Leben manövriert. Er bringt Sie meist zuverlässig durch den Tag und erträgt lange klaglos Stress, zu viel Sitzen, Hetzen, Fast Food, zu wenig Schlaf, Bewegung und so weiter. Vermutlich gönnen Sie wenigstens Ihrem Körper regelmäßig eine gründliche Reinigung &#8211; wie aber sieht das mit Ihrem Geist und Ihrem Herzen aus? Und bei letzterem ist nicht unbedingt das Organ gemeint&#8230;</p>



<p class="wp-block-paragraph">Wie also sieht es in Ihrem Herz und Hirn aus? Wann haben Sie diese wichtigen Elemente Ihres Daseins zuletzt gründlich gereinigt und <strong>warum </strong>sollten Sie das <strong>dringend regelmäßig tun</strong>?</p>



<h1 class="wp-block-heading">Psychohygiene für Ihre Gesundheit</h1>



<p class="wp-block-paragraph">Laut DAK gab es in Deutschland von 2000 bis 2019 bei Fehltagen aufgrund <strong><a href="https://www.dak.de/dak/bundesthemen/dak-psychoreport-2020-2335930.html#/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">psychischer Erkrankungen</a></strong> insgesamt einen Anstieg um 137 Prozent. Die Gründe dafür sind vielfältig und sicher nicht ausschließlich auf eine mangelnde Psychohygiene zurückzuführen. Und doch ist sie mit Sicherheit eine der grundlegenden Ursachen für den desolaten Zustand der Psyche in den Industrienationen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die heutigen Anforderungen durch Technik, Umwelt, Wirtschaft und Politik sind immens. Und die Geschwindigkeit, mit der das tägliche Leben bewerkstelligt werden will, gleicht der Fahrt mit einem Hochgeschwindigkeitszug. Stellen Sie sich vor, Sie fahren täglich hunderte von Kilometern mit Ihrem Auto. Bei Wind und Regen, schönem Wetter, manchmal quer feldein, manchmal Autobahn &#8211; und Sie würden Ihr Auto nie waschen und zur Wartung bringen, weil Sie ganz einfach keine Zeit dafür sehen!</p>



<p class="wp-block-paragraph">So in etwa gehen viele Menschen mit SICH um.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Stille und Eintauchen in Erinnerungen</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Und jetzt stellen Sie sich bitte vor, Sie steigen einfach aus! Stoppen Ihre Fahrt an einem idyllischen Ort und entschließen sich für einen Rückzug in die Stille. Sie hören das Zwitschern der Vögel, das rauschen des Windes, der durch die Bäume streicht. Der Geruch frisch gemähten Grases dringt in Ihre Nase und mischt sich mit dem Duft von Wiesenkräutern, Tannen und Buchen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">An diesem Ort warten freundliche Menschen auf Sie, die Sie mit allem versorgen und Sie unaufdringlich, fürsorglich auf einer Reise durch Ihre Vergangenheit begleiten. Sie brauchen nichts weiter tun, als Ihre Erinnerungen zu betrachten. Eine nach der anderen wird aufgerufen, beleuchtet und darf sich gereinigt wieder an einem passenden Platz ablegen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Diese Art Denkarium gibt es wirklich. Es heißt &#8222;<strong><a href="https://www.naikan-zentrum.de/angebote/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Innenschau</a></strong>&#8220; und kann Ihren Herzgeist und damit Sie selbst wieder zum Strahlen bringen. Schöner, als ein frisch gewaschenes Auto;-)</p>
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		<title>Erfolgreich Fasten</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Sabine Kaspari]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 23 Mar 2021 09:26:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Selbstentwicklung]]></category>
		<category><![CDATA[Sonstiges]]></category>
		<category><![CDATA[Erfolg]]></category>
		<category><![CDATA[Fasten]]></category>
		<category><![CDATA[Langzeit-Fasten]]></category>
		<category><![CDATA[Lebensumstellung]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>3 Tipps, um Fasten zu einer Erfolgsgeschichte zu machen Gehören Sie zu jenen, die regelmäßig an ihren Fasten-Vorsätzen scheitern oder anschließend bald wieder auf dem Niveau<span class="excerpt-hellip"> […]</span></p>
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										<content:encoded><![CDATA[
<h3 class="wp-block-heading">3 Tipps, um Fasten zu einer Erfolgsgeschichte zu machen</h3>



<p class="wp-block-paragraph">Gehören Sie zu jenen, die regelmäßig an ihren Fasten-Vorsätzen scheitern oder anschließend bald wieder auf dem Niveau von vorher landen? Wie Sie aus Ihrem <strong>Fasten</strong>-Projekt ein <strong>Erfolgserlebnis</strong> machen&#8230;</p>



<span id="more-787"></span>



<h2 class="wp-block-heading">Gute Vorbereitung auf das Fasten ist wichtig</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Die schlechte Nachricht zuerst: Ohne <strong>Disziplin</strong> geht es nicht! Aber mit ein paar Dingen, die Sie beachten können, ist es machbar, diese Disziplin aufzubringen. Dazu gehört, sich im Vorfeld darüber klar zu werden, worauf Sie verzichten <strong>möchten</strong>.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Ein Ziel definieren</h3>



<p class="wp-block-paragraph">Wenn Sie bisher schon mehrfach beim <strong>Verzicht üben</strong> gescheitert sind, sollten Sie sich einmal die Zeit gönnen und Ihre <strong>Motivation hinterfragen</strong>. Klar sind ein paar Kilo weniger gesünder und dass der Rauch Ihre Lunge schädigt merken Sie jedes Mal, wenn Sie Treppen steigen oder einen Berg erklimmen. Aber wollen Sie wirklich wieder in die fesche Jeans passen, die Sie seit über 10 Jahren als &#8222;Modell&#8220; im Schrank hängen haben? Oder nie mehr mit Gleichgesinnten rauchend vor dem Lokal stehen und über die &#8222;Weicheier&#8220; drinnen lästern, denen es draußen einfach zu kalt ist?</p>



<p class="wp-block-paragraph">Erst wenn Sie absolut sicher sind, dass Sie die Modell-Jeans wieder tragen wollen und lieber gemütlich im Lokal sitzen, als bibbernd vor der Tür zu stehen, sollten Sie sich dem <strong>&#8222;Wie&#8220;</strong> widmen. Definieren Sie also bevor Sie die Strategie planen ein <strong>Ziel</strong>, das Sie auch <strong>langfristig </strong>beibehalten wollen. Denn: Neben dem freiwilligen Vorsatz, auf Essen (Rauchen…) zu verzichten, braucht es auch eine entsprechende <strong>positive Einstellung</strong> und <strong>Lenkung der Gedanken</strong>!</p>



<h3 class="wp-block-heading">Auf lange Sicht planen</h3>



<p class="wp-block-paragraph">Dazu gehört, sich schon im Vorfeld auf das Ergebnis zu freuen. Nehmen Sie sich also <strong>täglich </strong>ein paar Minuten Zeit, sich die Vorzüge Ihres &#8222;<strong>neuen Lebens</strong>&#8220; vorzustellen. Wie leicht Sie sich fühlen werden, wie schön Sie mit den x Kilo weniger aussehen werden, wie gut Sie sich dann bewegen können, wie viel Geld Sie ohne den Rauch sparen, was Sie damit alles anfangen können und so weiter. Hängen Sie in dieser Phase ruhig  die Jeans an den Kleiderschrank, so dass Sie sie täglich ansehen können. Oder pinnen Sie sich ein Bild des Motorrads an die Wand, das Sie sich für das Ersparte kaufen wollen. <strong>Freuen Sie sich auf das Fasten</strong>, ohne vorerst einen Termin im Kopf zu haben.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Fasten heißt immer auch, der eigenen <strong>Gier</strong> zu widerstehen. <strong>Beobachten Sie</strong> sich im Bezug auf <strong>Ihre Gier</strong>. Bemerken Sie also, wenn Sie sich das zweite Stück Torte einverleiben oder die 25ste Zigarette anstecken. Sollten Sie sich das ein oder andere Mal ertappen, dass Sie sich schämen, wenn Sie Ihrer Gier freien Lauf lassen, ist das in Ordnung &#8211; es muss aber nicht sein. Versuchen Sie, sich nicht zu be- oder verurteilen. Nehmen Sie Ihr Verhalten einfach als &#8222;<strong>Momentaufnahme</strong>&#8220; wahr. Der Wunsch, Ihr Leben <strong>dauerhaft </strong>zu verändern, darf wachsen.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Freiheit durch Fasten</h3>



<p class="wp-block-paragraph">Spüren Sie den Wunsch, Ihrer Gier <strong>nicht mehr ausgeliefert zu sein</strong>, ihr (fast) jederzeit widerstehen zu können? Dann beginnen Sie zu überlegen, wie Ihr Widerstand aussehen kann. Nein, Sie brauchen noch nicht mit dem Fasten anzufangen. Es gehört alles noch zur Vorbereitung. Stellen Sie sich vor, worauf Sie <strong>dauerhaft verzichten</strong> möchten. Das kann z.B. der tägliche Nachmittags-Kaffee sein, weil dieser in Ihren Gedanken unweigerlich mit einem süßen Teilchen &#8211; oder einer Zigarette &#8211; verbunden ist. Oder das tägliche Stück Fleisch, Wurst oder Käse, weil Sie wissen, dass Sie damit zu viel Fett zu sich nehmen und so weiter.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Sie merken es schon: Es geht dabei um eine <strong>komplette Umstellung einer</strong> (oder mehrerer) <strong>Gewohnheit</strong>, um Ihr Ziel zu erreichen. Um <strong>dauerhaft</strong> Gewicht zu <strong>reduzieren</strong> müssen Sie Ihre Essensgewohnheiten umstellen. Es geht darum, <strong><a href="https://www.naikan-zentrum.de/angst-vor-veraenderung/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">alte Verhaltensweisen loszulassen</a></strong> und sich Neues anzueignen. Eine Heilfasten-Woche zur richtigen Zeit ist ein guter Einstieg für die Umsetzung Ihrer Ziele.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Ihr Lohn:</strong> Die <strong>Freiheit</strong>, jederzeit auf schädliche Verhaltensweisen und/oder Substanzen verzichten zu können. Das <strong>gute Gefühl</strong>, das entsteht, wenn man den inneren Schweinehund überwindet. Die <strong>Freude </strong>über die Jeans, die wieder passt&#8230;</p>



<h3 class="wp-block-heading">Der richtige Zeitpunkt…</h3>



<p class="wp-block-paragraph">… ist dann, wenn Sie es nicht mehr aushalten! Sie werden es merken, wann der Tag gekommen ist, mit dem Verzicht zu beginnen. Und Sie werden ganz natürlich den für Sie und Ihr Ziel passenden Weg finden. So ist z.B. beim <a href="https://www.pascoe.de/anwendungsbereiche/abnehmen-fasten/fasten.html#bedeutung" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Heilfasten</a> ein <strong>sanfter Einstieg</strong> möglich, bei dem Sie täglich auf immer mehr Nahrungsmittel verzichten, bis Sie mit der eigentlichen Fastenkur beginnen. Dagegen empfiehlt es sich beim Rauchen eher, sofort keine einzige Zigarette mehr zu nehmen.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Willenskraft zum Durchhalten</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Meist ist der Verzicht während des direkten Fastens gar nicht so schwer. Unser Geist ist vorbereitet, einen gewissen Zeitraum ohne das Verhalten oder die Substanz auszukommen. Je länger der Zustand des Verzichts jedoch anhält, desto öfter <strong>kreisen unsere Gedanken</strong> um das Objekt unserer Begierde.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Jetzt gilt es, standhaft zu bleiben und nicht aufzugeben! Die Lust auf oder Gedanken an was auch immer sind in erster Linie das: <strong>Gedanken und Gefühle</strong>. Sie gehören zu jenen Phänomenen, die Sie nicht kontrollieren können &#8211; wie den Verkehr, das Wetter, die Stimmung Ihrer Mitmenschen und vieles mehr.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Mit dem Körper führen lernen</h3>



<p class="wp-block-paragraph">Was wir jedoch durchaus kontrollieren können, ist unser Körper, unsere Handlungen &#8211; das ist uns jedoch meist nicht bewusst. Wir achten kaum jemals darauf, wie sich unsere Gedanken von dem unterscheiden, was unser Körper tut. Stellen Sie sich vor wie es wäre, <strong>wenn unser Körper alles umsetzen würde, was unser Kopf gerade an Gedanken produziert</strong>. Noch während wir Zwiebel schneiden, würden wir zum Radio laufen, um es leiser zu stellen, unterwegs jedoch gleich abbiegen, weil uns einfällt, dass die Wäsche noch aufgehängt werden muss… Unser Leben wäre das totale Chaos!</p>



<p class="wp-block-paragraph">Natürlich kann man den Körper nicht immer kontrollieren. Es gibt bestimmte Aktionen, die unser Körper medizinisch oder physisch nicht in der Lage ist, auszuführen. Keine noch so große Willenskraft wird es mir ermöglichen, aus dem Stand einen dreifachen Salto zu springen. Und doch ist es unser Körper, der unserer Lust auf oder unserer Gier nach ETWAS widerstehen kann.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Sie können lernen, den Körper mit Hilfe Ihrer Willenskraft <strong>bewusst einzusetzen</strong>, um Ihr Ziel einer dauerhaften Veränderung zu erreichen. Kommt beispielsweise der Gedanke in Ihnen hoch, jetzt unbedingt eine Tüte Kartoffelchips aufmachen zu müssen, nehmen Sie stattdessen eine Karotte. Oder lenken Sie sich ab. Ziehen Sie Ihre Schuhe an und gehen ein paar Schritte um den Block &#8211; bis Sie automatisch auf andere Gedanken kommen. Denn das wird passieren.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Ein Gedanke verschwindet von alleine wieder, wenn er nicht festgehalten wird. Auch die <strong>Gier ist</strong> eher <strong>ein flüchtiges Phänomen</strong>. Sehen wir im Fernsehen jemand etwas essen, läuft uns das Wasser im Mund zusammen und wir glauben, sofort etwas zu brauchen. Widerstehen wir dem Moment und denken nicht mehr daran, ist auch die Gier bald weg.</p>



<h2 class="wp-block-heading">&#8222;Rückfällen&#8220; nach dem Fasten begegnen</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Sollte es Ihnen dann doch einmal passieren, dass Sie sich wider der Vernunft statt eines kleines Stücks gleich eine ganze Tafel Schokolade einverleibt haben, <strong>bleiben Sie gelassen</strong>. Es ist <strong>nicht egal</strong>, aber auch <strong>kein Drama</strong>. Überlegen Sie, ob Sie vielleicht besser von Vollmilch- auf dunkle Schokolade umsteigen oder eher gar keine mehr einkaufen. Wenn es bei Ihrem Verzicht &#8222;nur&#8220; um gesund Essen geht, können Sie sich auch einen &#8222;Schlamper-Tag&#8220; pro Woche/Monat vornehmen. An diesem dürfen Sie dann von Ihren neuen Regeln abweichen. Als Ausgleich können Sie für den &#8222;Tag danach&#8220; auch einen strengen Fastentag einplanen, an dem Sie nur Tee und Gemüsebrühe zu sich nehmen. Das tut dem Körper und Ihrer Seele gut.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Geben Sie</strong> auf alle Fälle <strong>niemals auf</strong>! Denken Sie daran, wie Sie als Kind das Laufen lernten &#8211; mit Hinfallen und wieder Aufstehen &#8211; immer und immer wieder:-)</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>PS</strong>: Ganz herzlichen Dank, dass Sie sich die Zeit genommen haben, bis hierher zu lesen. Ich freue mich über Ihren Kommentar, Ihre Anregungen oder gar Ihre Erfahrung zum Thema.</p>
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		<item>
		<title>Für das Team*</title>
		<link>https://www.naikan-zentrum.de/fuer-das-team/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Sabine Kaspari]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 29 Jan 2021 18:13:52 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Sonstiges]]></category>
		<category><![CDATA[Gegenseitige Achtsamkeit]]></category>
		<category><![CDATA[Gegenseitige Achtung]]></category>
		<category><![CDATA[Global Team]]></category>
		<category><![CDATA[Verbundenheit]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>An einem Tag im letzten Jahr, als das menschliche Treiben in unserem Land besonders verwirrend und wahnsinnig zu sein schien, nahm ich mir ein paar Augenblicke<span class="excerpt-hellip"> […]</span></p>
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										<content:encoded><![CDATA[
<p class="wp-block-paragraph">An einem Tag im letzten Jahr, als das menschliche Treiben in unserem Land besonders verwirrend und wahnsinnig zu sein schien, nahm ich mir ein paar Augenblicke Zeit, um mir vorzustellen, ganz allein auf dem Planeten zu sein. Ich hörte die Stille und fühlte die Ruhe &#8211;</p>



<span id="more-854"></span>



<p class="wp-block-paragraph">kein Rauschen, kein Geschwätz, keine Fake News, keine echten Nachrichten, nichts. Wie friedlich … für etwa 15 Sekunden … bis das Echo aus diesem hohlen Abgrund ohrenbetäubend wurde. Ich vermisste mein riesiges, schwerfälliges, schwieriges, stacheliges, nicht zu bändigendes Team!</p>



<p class="wp-block-paragraph">Und ich sehe uns wirklich als Team. Sie sind in meinem Team und ich bin in Ihrem, auch wenn sich unsere Wege nie kreuzen. Während einige wegen der Schwierigkeiten, die sie im Team verursachen, berühmt werden, sind andere wegen ihrer großartigen Präsenz und ihres Beitrags eine Inspiration.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Selena</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Neulich stieß ich durch eine Radiosendung, die ich hörte, unerwartet auf <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Selena_Quintanilla-P%C3%A9rez">Selenas Geschichte</a>. Falls ich jemals etwas über Selena wusste, hatte ich es vergessen. Für den Fall, dass Sie es auch vergessen haben, bitte ich Sie, mir einen Moment zu folgen. Selena war ein mexikanisch-amerikanisches Phänomen, eine internationale Gesangssensation, eine Songwriterin, Schauspielerin, Designerin, Unternehmerin und Menschenfreundin. Sie hatte unzählige musikalische Errungenschaften, erntete Anerkennung jeglicher Art und wurde besonders in der lateinamerikanischen Welt, aber auch rund um den Globus geliebt. Über 60.000 Bewunderer kamen zu ihrer Beerdigung und standen kilometerlang Schlange, um ihr die letzte Ehre zu erweisen, als ihr strahlendes Licht im Alter von 23 Jahren erlosch.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Ich muss zugeben, dass ich einen Moment lang verblüfft war, was sie in 23 Jahren erreichen konnte. Schließlich bin ich 67 Jahre alt und habe immer noch Zweifel, Kämpfe und Bedenken. Obwohl ich mich von ihrem Beispiel inspirieren ließ, <strong>fühlte ich mich durch den Vergleich geringwertig.</strong> Nicht wegen ihrer tatsächlichen Leistungen (ich habe nie danach gestrebt, eine Künstlerin zu sein), sondern durch die Kraft ihrer Energie, ihres Vertrauens und ihres Mutes. Obwohl sie nicht wissen konnte, dass ihr Leben in so jungen Jahren zu Ende gehen würde, lebte sie, als wüsste sie es &#8211; sie stürzte sich kopfüber hinein, drückte sich mit ganzem Herzen aus und zeigte, was sie zu bieten hatte.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Vergleiche</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Vielleicht haben Sie diese Art von Erfahrung auch gemacht. Sich mit anderen zu vergleichen, ist eine riskante Angelegenheit. Selbst wenn wir gut dastehen, sind Vergleiche fehlgeleitet, bedeutungslos und oberflächlich. Hören wir auf, wenn wir uns <strong>dessen bewusst werden</strong>. Der Körper, der Verstand, das Herz, die Chemie, die Neurologie, die Familie, die Erziehung, das Temperament, das Aussehen, die Anatomie und unzählige andere Faktoren machen uns alle in keiner Weise vergleichbar. Wir sind alle <strong>einzigartige</strong> und sich entwickelnde <strong>Kunstwerke</strong>.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Und wir alle, das sollten wir nicht vergessen, spielen für das gleiche Team. </strong>Es ist das Planet Erde Team (PET), mit nahezu endlosen Positionen und Rollen, die sich über den gesamten Globus erstrecken. Jeder von uns ist fest und klar darin eingebettet, ohne Chance auf Entkommen, solange wir leben. Wir können streiken und wir können kündigen, aber <strong>wir sind immer noch im Team, bis wir sterben.</strong></p>



<h2 class="wp-block-heading"><strong>P</strong>lanet <strong>E</strong>rde <strong>T</strong>eam</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Das Problem ist, dass wir manchmal vergessen, dass wir alle im selben Team sind. Wir sind verwirrt und denken, dass wir in Konkurrenz zueinander stehen. <strong>Wir verirren uns und denken, dass wir auf uns allein gestellt sind.</strong> Wie können wir uns daran erinnern, dass wir alle PET-Kollegen sind, wenn wir uns manchmal wie Todfeinde fühlen, wenn wir uns so leidenschaftlich streiten, uns gegenseitig so sehr verletzen und auf dem Spielfeld Verwüstung anrichten?</p>



<p class="wp-block-paragraph">Ich nehme nicht an, dass das Tragen von PET-Trikots und das Trinken aus PET-Bechern den Zweck erfüllen würde (obwohl mir die Idee irgendwie gefällt:). Was wir wirklich brauchen, ist die unglaubliche Vielfalt und das Wesen dieses Teams zu sehen. Obwohl wir eine stark <strong>polarisierte Zeit</strong> durchleben, mit tiefen Wunden, geringem Vertrauen, starken Emotionen und schmerzhaften Erinnerungen, sind wir auf einer fundamentalen Ebene <strong>immer noch Teammitglieder</strong>. Lassen Sie uns herausfinden, wie wir den Teamgeist zurückgewinnen können. Was wird es brauchen, um Gräben zu heilen und die Kommunikation wieder zu öffnen, um die Herzen zu erweichen und sich der Sonne zuzuwenden? Wir wissen es nicht, aber das ist es, wozu wir in dieser neuen Runde aufgerufen sind. Und in dem <strong>Prozess des Versuchs</strong> werden wir selbst zu wertvolleren Spielern, ob wir Erfolg haben oder nicht.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Zurück zum Wesentlichen</h3>



<p class="wp-block-paragraph">Lassen Sie uns also zum Wesentlichen zurückkehren. Schauen wir uns die <strong>gegenseitige Unterstützung</strong> an, die in unser Leben eingewoben ist. Für die meisten von uns wurde jeder Stich der Kleidung, die wir tragen, jeder Knopf, jedes Knopfloch, jeder Druckknopf, jeder Reißverschluss, jede Naht, jeder Saum, jeder Kragen, jeder Ärmel, jede Tasche, jede Nähmaschine und jedes Stückchen Stoff und Faden von einigen unserer Teammitglieder für uns bereitgestellt. Wo wären wir ohne unsere Kleidung? Unter der Bettdecke?</p>



<p class="wp-block-paragraph">Wir können der &#8222;<strong>Kleidungstruppe</strong>&#8220; unseres Teams nicht dafür danken, dass sie uns bekleidet hält, denn wir wissen nicht, wer sie sind. Wir würden sie nicht erkennen, wenn sie uns bei der Post die Tür aufhielten oder am Flughafen neben uns säßen. Aber wir wissen, dass sie da draußen sind, <strong>weil wir hier draußen sind und unsere Kleidung tragen</strong>. Das Gleiche gilt für unsere Essens-Truppe, unsere Technologie-Truppe und unsere Gesundheits-Truppe. Sie sind alle da draußen, spielen ihre Rolle, tun ihren Teil, während wir den unseren tun. Und das, obwohl wir nicht wissen, wen sie gewählt haben oder wie sie zur Immigration stehen. Wie elegant.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Im selben Boot</h3>



<p class="wp-block-paragraph">Auf einer sehr grundlegenden Ebene brauchen, unterstützen und verlassen wir uns aufeinander. Ja, wir können schnell ärgerlich werden, wenn wir heikle Themen diskutieren. Aber lassen Sie uns den Zündsatz etwas entschärfen, indem wir auch unsere <strong>Teamfähigkeit begreifen</strong>. Auch das ist wahr. Wir sitzen alle im selben Boot, und das ist auch gut so. Wo wären wir ohne Kaffee, Lenkräder, Fensterscheiben, Waschbecken, Brillen und Koriander? Wo wären wir ohne LKW-Fahrer, Klempner, Musiker, Bauern, Dachdecker und Lehrer? Ohne Ärzte, Mechaniker und Komödianten? <strong>Unsere Leben sind so miteinander verflochten</strong>, wie sie nur sein können, selbst in diesen Tagen der Isolation, selbst wenn wir uns so allein fühlen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Mögen wir uns daran erinnern, dass jede Position in unserem Team einzigartig und im Prozess ist. <strong>Mögen wir es einfach halten und Vergleiche vermeiden.</strong> Mögen wir über unser Glück reflektieren, während wir das Zusammenwirken unserer Leben bemerken, und während wir tun, was wir können, zum Wohle des Teams. Bravo an alle, die sich <strong>an das große Ganze erinnern</strong> und Strähnen der Liebe in ihr Kommen und Gehen einweben, ungeachtet der großen Mauern und tiefen Gräben, denen sie begegnen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">*<a href="https://www.thirtythousanddays.org/2021/01/for-the-team/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Original</a> von <strong><a href="https://www.thirtythousanddays.org/author/linda/">Linda Anderson Krech</a></strong>, Programm-Direktorin des ToDo Institute, Vermont, USA<br>aus dem Englischen übersetzt mit Hilfe von <strong><a href="https://www.deepl.com/home">DeepL</a></strong></p>
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