<?xml version="1.0" encoding="UTF-8"?><rss version="2.0"
	xmlns:content="http://purl.org/rss/1.0/modules/content/"
	xmlns:wfw="http://wellformedweb.org/CommentAPI/"
	xmlns:dc="http://purl.org/dc/elements/1.1/"
	xmlns:atom="http://www.w3.org/2005/Atom"
	xmlns:sy="http://purl.org/rss/1.0/modules/syndication/"
	xmlns:slash="http://purl.org/rss/1.0/modules/slash/"
	>

<channel>
	<title>Gefühle Archives &#8226; Naikan</title>
	<atom:link href="https://www.naikan-zentrum.de/tag/gefuehle/feed/" rel="self" type="application/rss+xml" />
	<link>https://www.naikan-zentrum.de/tag/gefuehle/</link>
	<description>Naikan Bayerischer Wald</description>
	<lastBuildDate>Tue, 09 Aug 2022 06:13:44 +0000</lastBuildDate>
	<language>de</language>
	<sy:updatePeriod>
	hourly	</sy:updatePeriod>
	<sy:updateFrequency>
	1	</sy:updateFrequency>
	<generator>https://wordpress.org/?v=6.9.4</generator>

<image>
	<url>https://www.naikan-zentrum.de/wp-content/uploads/2019/05/cropped-naikan-asia-kreis-website-icon-32x32.png</url>
	<title>Gefühle Archives &#8226; Naikan</title>
	<link>https://www.naikan-zentrum.de/tag/gefuehle/</link>
	<width>32</width>
	<height>32</height>
</image> 
	<item>
		<title>Warum es sich lohnt, Achtsamkeit zu praktizieren</title>
		<link>https://www.naikan-zentrum.de/warum-achtsamkeit/</link>
					<comments>https://www.naikan-zentrum.de/warum-achtsamkeit/#respond</comments>
		
		<dc:creator><![CDATA[Sabine Kaspari]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 19 Mar 2021 08:00:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Achstamkeit]]></category>
		<category><![CDATA[Beziehungen]]></category>
		<category><![CDATA[Burnout]]></category>
		<category><![CDATA[Gefühle]]></category>
		<category><![CDATA[Stress]]></category>
		<category><![CDATA[Stressreduktion]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://www.naikan-zentrum.de/?p=941</guid>

					<description><![CDATA[<p>Der Begriff &#8222;Achtsamkeit&#8220; ist allgegenwärtig. Entdecken Menschen zum Beispiel die Meditation für sich, schwärmen sie oft von diesem neuen Gefühl. Doch was genau ist das eigentlich?<span class="excerpt-hellip"> […]</span></p>
<p>The post <a href="https://www.naikan-zentrum.de/warum-achtsamkeit/">Warum es sich lohnt, Achtsamkeit zu praktizieren</a> appeared first on <a href="https://www.naikan-zentrum.de">Naikan</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p>Der Begriff &#8222;Achtsamkeit&#8220; ist allgegenwärtig. Entdecken Menschen zum Beispiel die Meditation für sich, schwärmen sie oft von diesem neuen Gefühl. Doch was genau ist das eigentlich?</p>



<p>Dahinter steckt im Prinzip nichts weiter als ein Zustand, in dem man vollkommen bei sich selbst ist. Die Aufmerksamkeit liegt ganz und gar auf dem, was gerade ist. Dazu gehören sowohl Emotionen, als auch körperliche Empfindungen. Man nimmt bewusst wahr, was man gerade spürt, von der eigenen Atmung bis hin zu tiefen Gefühlen.</p>



<p>Aufkommende Gedanken werden in diesem Zustand erlebt, als wäre man <strong>ein unbeteiligter Beobachter</strong>, der völlig <strong>urteilsfrei</strong> dabei zusieht, wie sie aufkommen und wieder verschwinden.</p>



<h2 class="wp-block-heading"><strong>Stress besser bewältigen</strong></h2>



<p>Stress ist in unserem Alltag ein ständiger Begleiter vieler Menschen. Oft entsteht das Stressgefühl jedoch nicht durch die vermeintlichen Auslöser wie Zeit- und Leistungsdruck, sondern <strong>durch unseren Umgang damit.</strong> Die Gefahr ist groß, sich viel zu viele Sorgen und Gedanken zu machen und sich bald völlig überlastet zu fühlen.</p>



<p>Begegnet man stressigen Situationen jedoch mit mehr Achtsamkeit, gibt einem das mehr Abstand. Man <strong>wechselt seine Perspektive</strong> und betrachtet sie mit mehr <a href="https://www.naikan-zentrum.de/das-prinzip-der-achtsamkeit-den-arbeitsalltag-mit-mehr-gelassenheit-zu-bewaeltigen/">Gelassenheit</a>. So wird schnell klar, wo die eigentlichen Probleme liegen, und man kann sich ihnen gezielt und mit der nötigen Ruhe widmen.</p>



<p>Diese Herangehensweise an Stress ist sehr heilsam für die mentale und auch körperliche Gesundheit. Durch Stress ausgelöste Gesundheitsprobleme wie <a href="https://www.naikan-zentrum.de/5-bewaehrte-strategien-gegen-burnout/">Burnout</a>, Schlaflosigkeit oder Muskelverspannungen können dadurch vermieden oder bekämpft werden, sodass Sie sich rundum wohler fühlen.</p>



<h2 class="wp-block-heading"><strong>Harmonischere Beziehungen führen</strong></h2>



<p>Nicht nur uns selbst, sondern auch den Menschen um uns herum können wir mit einem achtsameren Lebensstil helfen. Uns die Zeit zu nehmen um Achtsamkeit zu praktizieren, lässt uns generell <strong>ausgeglichener fühlen</strong>, so dass wir umso besser für unsere Lieben da sein können.</p>



<p>Und auch zur <strong>Konfliktlösung</strong> kann Achtsamkeit beitragen. Gerät man zum Beispiel mit einem Freund oder Familienmitglied in Streit, hilft sie einem auch hier, die Situation klarer zu sehen.</p>



<p>Statt sich von negativen Gefühlen leiten zu lassen und eventuell Dinge auszusprechen, die einem hinterher leid tun, versetzt man sich im achtsamen Zustand in die Lage des anderen. So kann man die Auseinandersetzung rücksichtsvoll und empathisch klären.</p>



<h2 class="wp-block-heading"><strong>Das Leben intensiver erleben</strong></h2>



<p>Achtsam zu sein bedeutet vor allem auch, <strong>präsenter zu sein</strong>, mehr da zu sein. Davon profitiert man nicht nur in unangenehmen Lebenslagen. Auch die schönen Momente im Leben kann es noch besser machen.</p>



<p>Viele achtsame Menschen spüren zum Beispiel die Sonne auf ihrer Haut intensiver, hören ihr Lieblingslied mit mehr Leidenschaft und nehmen mehr der wunderbaren kleinen Details in der Natur um sie herum wahr. Wann fangen Sie damit an, Achtsamkeit zu praktizieren? Es geht ganz leicht, trauen Sie sich;-)</p>
<p>The post <a href="https://www.naikan-zentrum.de/warum-achtsamkeit/">Warum es sich lohnt, Achtsamkeit zu praktizieren</a> appeared first on <a href="https://www.naikan-zentrum.de">Naikan</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
					<wfw:commentRss>https://www.naikan-zentrum.de/warum-achtsamkeit/feed/</wfw:commentRss>
			<slash:comments>0</slash:comments>
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Dankbarkeit aus wissenschaftlicher Sicht</title>
		<link>https://www.naikan-zentrum.de/dankbarkeit-aus-wissenschaftlicher-sicht/</link>
					<comments>https://www.naikan-zentrum.de/dankbarkeit-aus-wissenschaftlicher-sicht/#respond</comments>
		
		<dc:creator><![CDATA[Sabine Kaspari]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 06 Jan 2021 16:37:20 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Dankbarkeit]]></category>
		<category><![CDATA[Gefühle]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://www.naikan-zentrum.de/?p=805</guid>

					<description><![CDATA[<p>Das positive Gefühl der Dankbarkeit ist seit Menschengedenken bekannt, doch die moderne Psychologie hat es erst im ausgehenden 20. Jahrhundert zum Forschungsgegenstand erhoben. Möglicherweise liegt das<span class="excerpt-hellip"> […]</span></p>
<p>The post <a href="https://www.naikan-zentrum.de/dankbarkeit-aus-wissenschaftlicher-sicht/">Dankbarkeit aus wissenschaftlicher Sicht</a> appeared first on <a href="https://www.naikan-zentrum.de">Naikan</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p>Das positive Gefühl der Dankbarkeit ist seit Menschengedenken bekannt, doch die moderne Psychologie hat es erst im ausgehenden 20. Jahrhundert zum Forschungsgegenstand erhoben. Möglicherweise liegt das daran, dass sie sich überwiegend mit Problemen und nur wenig mit dem Glück beschäftigt – unter anderem mit dem glücklichen Gefühl der Dankbarkeit.</p>



<span id="more-805"></span>



<h2 class="wp-block-heading">Tiefe Wurzeln der Dankbarkeit</h2>



<p>Alle Weltreligionen räumen der <strong>Dankbarkeit</strong> einen nicht unerheblichen Platz ein, die antiken Denker (so die Stoiker) nahmen sie in ihre Schulen auf. Die Moralphilosophie behandelte sie im 18. Jahrhundert (u.a. Adam Smith 1759: „Theorie der ethischen Gefühle“).</p>



<p>Schon immer wussten Menschen die <strong>Dankbarkeit</strong> zu schätzen, und zwar umso mehr, je schlechter es ihnen erging. Grobe Undankbarkeit könnte daher eher satten, hedonistischen Gesellschaften entspringen, denen gut nie gut genug ist. Wer aber häufiger von Katastrophen heimgesucht wird oder diese erfahrungsgemäß zu erwarten hat, ist auch gegenüber kleinen Freuden viel dankbarer.</p>



<p>So erging es beispielsweise den Stoikern um Seneca (4 v. Chr. – 65 n. Chr.) und Epiktet (50 – 135 n. Chr.): Sie lebten in einer per se bedrohlichen Welt und erfanden als Erfolgsrezept für das Glück, einfach weniger Gutes und mehr Schlechtes zu erwarten, als durchschnittlich anzunehmen war. Wenn es dann besser lief, konnten sie wirklich dankbar sein.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Dankbarkeit und Dankesschuld</h2>



<p>Dankbarkeit kann sich gegen Organisationen oder Institutionen (bis hin zum Staat), aber auch gegen Menschen richten. Sie ist ab dem Punkt, ab dem sie relativ eng personalisiert auftritt (Dankbarkeit für ein Geburtstagsgeschenk des Kollegen), mit dem Gefühl der Dankesschuld verknüpft und sollte doch von diesem abgegrenzt werden. Das ist bedeutsam für die Psychologie, denn <strong>dankbar sind wir einfach so, während uns die Dankesschuld verpflichtet</strong> (den Kollegen ebenso zu seinem Geburtstag zu beschenken).</p>



<p>Pure Dankbarkeit ist daher pure Freude, während Dankesschuld so negativ wahrgenommen werden kann (nicht muss), dass der Beschenkte dem Schenker in Zukunft aus dem Weg geht und/oder ihm das Gegengeschenk eher zähneknirschend überreicht. Thematisiert wird das unter anderem in der Sitcom „Big Bang Theory“, in welcher sich der Hauptprotagonist und geniale Sonderling Sheldon Cooper lange weigert, Geburtstage zu feiern, weil er meint, die gegenseitig zu gewährenden Geschenke in Dollar und Cent ausrechnen zu müssen – so verpflichtend seien sie.</p>



<p>Die &#8222;normale&#8220; Gesellschaft hat sich mit Dankbarkeit und Dankesschuld arrangiert, hält die Geburtstags-, Weihnachts- und Osterrituale überwiegend ein, meist ohne sich groß Gedanken darüber zu machen. Generell wird ein unerwartetes, ohne jede Verpflichtung zur Gegenleistung gewährtes Geschenk (oder eine kleine Hilfsbereitschaft) außerhalb der gesellschaftlich etablierten Geschenk-Rituale umso dankbarer angenommen. </p>



<p>Allerdings ist dieses dankbare Annehmen von Geschenken oder Leistungen für viele eine große Herausforderung. Manche Menschen können nur Dankesschuld, kaum aber <strong>reine Dankbarkeit</strong> empfinden. Sie vergelten daher grundsätzlich alle Geschenke und Leistungen. Damit erzeugen sie eine erneute Dankesschuld beim Gegenüber und lassen damit eine toxische Beziehung entstehen – leider. <a href="https://www.naikan-zentrum.de/dankbarkeit-glueck/">Wären sie doch einfach nur dankbar gewesen!</a></p>



<h2 class="wp-block-heading">Was bewirkt reine Dankbarkeit?</h2>



<p>Reine Dankbarkeit ohne das Gefühl, einer Dankesschuld verpflichtet zu sein, weckt große <strong>moralische und soziale Gefühle</strong>. Das lässt sich am besten mit einem Beispiel verdeutlichen: Jemand gerät in eine Notlage (zum Beispiel als Reisender oder Wanderer) und erhält Hilfe von einer unbekannten Person, mit der anschließend keine Personalien getauscht werden.</p>



<p><a href="https://www.youtube.com/watch?v=h3ztnR4P4Ow&amp;feature=share" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Die Hilfe zu vergelten (und damit die Dankesschuld abzuleisten) ist also nicht möglich</a>. Der Empfänger kann bei seinem tiefen Gefühl der reinen Dankbarkeit bleiben. Dies verleitet ihn in Zukunft dazu, anderen Menschen ebenso uneigennützig zu helfen – womöglich als anynomer Spender an Hilfsorganisationen. Dieses Phänomen ist weiter verbreitet, als es uns bewusst ist und zwar deshalb, weil es sich naturgemäß im Verborgenen abspielt. Hier spielt die Dankbarkeit ihren größten Trumpf des Altruismus aus.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Warum sollen wir dankbar sein?</h2>



<p>Dankbarkeit ist mithin ein <strong>wichtiger sozialer Kitt</strong>, doch wir sollten sie nicht unter dem Nutzenaspekt betrachten. Vielmehr bereichert sie einfach unser Leben und trägt wesentlich zu einem gesünderen und glücklicheren Dasein bei. Es genügt, für einen sonnigen Tag dankbar zu sein, um auch gegenwärtige Katastrophen emotional besser zu überstehen.</p>



<p><strong>Quellen:</strong></p>



<ul class="wp-block-list"><li><a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Dankbarkeit" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Wikipedia</a></li><li><a href="https://www.spektrum.de/news/sei-dankbar/1774092" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Spektrum.de: Positive Psychologie – Sei dankbar!</a></li></ul>
<p>The post <a href="https://www.naikan-zentrum.de/dankbarkeit-aus-wissenschaftlicher-sicht/">Dankbarkeit aus wissenschaftlicher Sicht</a> appeared first on <a href="https://www.naikan-zentrum.de">Naikan</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
					<wfw:commentRss>https://www.naikan-zentrum.de/dankbarkeit-aus-wissenschaftlicher-sicht/feed/</wfw:commentRss>
			<slash:comments>0</slash:comments>
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Die Angst vor Veränderung – Chance und Wegweiser in jeglicher Hinsicht</title>
		<link>https://www.naikan-zentrum.de/angst-vor-veraenderung/</link>
					<comments>https://www.naikan-zentrum.de/angst-vor-veraenderung/#respond</comments>
		
		<dc:creator><![CDATA[Sabine Kaspari]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 25 Sep 2020 07:00:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Selbstentwicklung]]></category>
		<category><![CDATA[Druck]]></category>
		<category><![CDATA[Enttäuschung]]></category>
		<category><![CDATA[Geduld]]></category>
		<category><![CDATA[Gefühle]]></category>
		<category><![CDATA[Stress]]></category>
		<category><![CDATA[Veränderung]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://www.naikan-zentrum.de/?p=730</guid>

					<description><![CDATA[<p>Veränderungen bringen das Leben mit sich – kein Mensch ist davor gefeit und dennoch sind sie allzu oft ein ungeliebter Begleiter. In diesem Blog-Post geht es<span class="excerpt-hellip"> […]</span></p>
<p>The post <a href="https://www.naikan-zentrum.de/angst-vor-veraenderung/">Die Angst vor Veränderung – Chance und Wegweiser in jeglicher Hinsicht</a> appeared first on <a href="https://www.naikan-zentrum.de">Naikan</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p>Veränderungen bringen das Leben mit sich – kein Mensch ist davor gefeit und dennoch sind sie allzu oft ein ungeliebter Begleiter. In diesem Blog-Post geht es um die Angst vor Veränderung mit all ihren Folgen und Ratschläge, wie diese behoben werden können.</p>



<span id="more-730"></span>



<h2 class="wp-block-heading">Angst vor Ungewissheit</h2>



<p>Keiner kann in die Zukunft blicken. Bei vielen Menschen löst eine persönliche Veränderung &#8211; sei es auf beruflicher oder privater Ebene &#8211; ein Gefühl von Unbehagen aus. Die Gründe dafür liegen auf der Hand: Das Festhalten an Bewährtem bietet ein Gefühl der <strong>Sicherheit</strong>. Vor einer wichtigen Veränderung beziehungsweise Entscheidung drängen sich typische Fragen auf: &#8222;<em>Was geschieht, wenn es nicht klappt?</em>&#8222;, &#8222;Komme ich vielleicht vom Regen in die Traufe?&#8220; oder &#8222;<em>Werde ich wieder eine passende Aufgabe finden?</em>&#8222;und wo weiter.</p>



<p>Viele Betroffene wissen darüber hinaus, <a href="https://zeitzuleben.de/die-angst-vor-der-veraenderung-warum-ist-es-schwierig-etwas-im-leben-zu-veraendern/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">dass es Veränderung bräuchte</a>, doch es gelingt ihnen nicht, diese herbeizuführen. Erst wenn Menschen sprichwörtlich mit dem Rücken zur Wand stehen und eine Situation vollkommen ausweglos scheint, werden sie dazu gezwungen, Veränderungen herbeizuführen.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Angst vor Kontrollverlust</h2>



<p>Ein weiterer nicht zu unterschätzender Aspekt in Bezug auf das Entstehen von Ängsten dieser Art ist der erlebte <strong>Kontrollverlust</strong>. Wer sich verändern möchte &#8211; in welcher Form auch immer &#8211; wagt den Sprung ins kalte Wasser. Es handelt sich um eine Situation, die auch von äußeren Umstanden abhängt und nicht gänzlich kontrolliert werden kann.</p>



<p>Die Kontrolle abzugeben, zum Beispiel beim Versuch sich beruflich zu verändern, beinhaltet ein gewisses <strong>Risiko</strong>. Eine neue Chance kann sich auch immer als falsche Entscheidung herausstellen (&#8222;Vom Regen in die Traufe&#8220;).</p>



<h2 class="wp-block-heading">Schutz vor Enttäuschung oder Verletzung</h2>



<p>Wer keine Veränderungen vornimmt, kann von deren Folgen auch nicht enttäuscht werden. <strong>Eigenschutz </strong>spielt bei Ängsten aller Art eine wichtige Rolle und diese <strong>hemmende Zurückhaltung</strong> kann sich äußerst stark auf die Entschlussfreudigkeit einer Person auswirken. Die Angst vor einer <strong>persönlichen Enttäuschung</strong>, die auch noch lange Zeit nach der Veränderung schmerzt, ist dann so immens groß, dass Vorsicht vernünftiger scheint als ein nicht kalkulierbares Risiko.</p>



<p>Doch neben sämtlichen, zum Teil verständlichen, Argumenten die gegen das Vornehmen größerer Veränderungen sprechen, gibt es auch bewährte Lösungswege:</p>



<h3 class="wp-block-heading">1) Entkräftigen des schlimmsten Szenarios</h3>



<p>In der Tat neigen Menschen dazu, sich echte &#8222;<strong>Horrorszenarien</strong>&#8220; auszumalen, wenn es um Veränderungen geht. Häufig stellen sich diese negativen Gedanken als haltlos oder übertrieben heraus und die befürchteten Risiken sind weitaus geringer, als angenommen. Außerdem sind manche Szenarien zumindest halbwegs abschätzbar.</p>



<h3 class="wp-block-heading">2) Veränderung durch Kraft und Wille</h3>



<p>Eine <strong>optimistische Grundeinstellung</strong> kann im Leben nie schaden, ganz unabhängig davon, ob eine schwierige Entscheidung bevorsteht oder nicht. Wenn diese Einstellung fehlt und stattdessen ein eher pessimistischer, melancholischer Charakter vorherrschend ist, bedarf es eines wesentlich höheren Kraftaufwands. <strong>Starke Gefühle der Unzufriedenheit und Wut</strong> können &#8211; auch wenn sie sehr belastend sind und jede Menge Energie rauben &#8211; Auftrieb geben, etwas an der persönlichen Situation zu ändern.</p>



<p>An dieser Stelle kann <strong>mentales Training</strong> helfen, indem z.B. der Fokus auf das Positive und auf die Chancen statt auf die Risiken gerichtet wird. Negative Gedanken können unter anderem durch <strong>Ablenkung </strong>wie Sport oder anderer Tätigkeiten unterbrochen werden. Es ist wichtig, einen kühlen Kopf zu bewahren, wenn es um wichtige Veränderungen geht. Das <strong>Aufschreiben von Gedanken und Gefühlen</strong> kann sich sehr positiv auf die Psyche auswirken und lässt Wünsche und Ziele konkreter werden. Kraft und Energie sind essenzielle Grundpfeiler in Bezug auf persönliche Veränderung.</p>



<h3 class="wp-block-heading">3) Mut zur Veränderung</h3>



<p>Viel Energie ist gut, doch letztendlich reicht sie alleine nicht aus, um sich zu Veränderungen durchzuringen. Der entscheidende Faktor – das viel zitierte Zünglein an der Waage – ist <strong>Mut</strong>. Dazu benötigt man in erster Linie den Glauben an sich selbst und an eine positive Wendung der persönlichen Situation, also eine gewisse <strong>Überzeugungskraft</strong>. Die Angst vor dem Unbekannten lässt sich besiegen. Dabei helfen können auch <strong>positive Erfahrungen</strong> aus vergangenen Erlebnissen.</p>



<figure class="wp-block-image size-large"><img fetchpriority="high" decoding="async" width="1024" height="683" src="https://www.naikan-zentrum.de/wp-content/uploads/2020/09/veraenderung-mut-1024x683.jpg" alt="" class="wp-image-733" srcset="https://www.naikan-zentrum.de/wp-content/uploads/2020/09/veraenderung-mut-1024x683.jpg 1024w, https://www.naikan-zentrum.de/wp-content/uploads/2020/09/veraenderung-mut-300x200.jpg 300w, https://www.naikan-zentrum.de/wp-content/uploads/2020/09/veraenderung-mut-768x512.jpg 768w, https://www.naikan-zentrum.de/wp-content/uploads/2020/09/veraenderung-mut-1536x1024.jpg 1536w, https://www.naikan-zentrum.de/wp-content/uploads/2020/09/veraenderung-mut-219x146.jpg 219w, https://www.naikan-zentrum.de/wp-content/uploads/2020/09/veraenderung-mut-50x33.jpg 50w, https://www.naikan-zentrum.de/wp-content/uploads/2020/09/veraenderung-mut-113x75.jpg 113w, https://www.naikan-zentrum.de/wp-content/uploads/2020/09/veraenderung-mut.jpg 1920w" sizes="(max-width:767px) 480px, (max-width:1024px) 100vw, 1024px" /><figcaption>Selbstvertrauen ist ein entscheidender Faktor, um Veränderungen aus einem positiven Blickwinkel sehen zu könnnen.</figcaption></figure>



<h3 class="wp-block-heading">4) Änderung der Sichtweise</h3>



<p>Hier kommt die mentale Ebene erneut zum Tragen, denn viele, die sich nur ungern verändern, haben eine sehr negative Sichtweise auf sich selbst und die Situation. Das ständige im Kreis laufen, die Unfähigkeit sich neu zu orientieren und ein mutloses verharren in einer wenig zufriedenstellenden persönlichen Situation zeigt einen <strong>Stillstand</strong>, der nicht vorteilhaft für die Entwicklung ist.</p>



<p>Nicht nach vorne zu blicken und keine Veränderung anzustreben ist wesentlich einfacher. Die Kehrseite aber ist ein Teufelskreis, der daraus entstehen kann. Denn mit der Zeit glauben Betroffene nicht mehr an ihre Fähigkeiten, sich verändern zu können. Sie haben ihre Ziele und inneren Vorstellungen nie in die Tat umsetzen können. Ein <strong>Perspektivenwechsel</strong> &#8211; der z.B. durch die Selbsterfahrungs-Form &#8222;<a href="https://www.naikan-zentrum.de/angebote/" target="_blank" rel="noreferrer noopener"><strong>Naikan</strong></a>&#8220; möglich wird &#8211; könnte hier Abhilfe schaffen. Von außen auf sich selbst zu blicken und eine Art Zuschauerrolle über das eigene Leben zu übernehmen klingt sicher ungewöhnlich. Es hat aber den Vorteil, dass gewisse eingefahrene Verhaltensmuster erkannt und behoben werden können. Ein neuer Impuls kann entstehen.</p>



<h3 class="wp-block-heading">5) Kleine Schritte gehen</h3>



<p>Viele stellen sich unter dem Begriff Veränderung einen regelrechten <strong>Umsturz </strong>aller bisherigen Gewohnheiten oder gar des gesamten Lebens vor, doch dies muss nicht der Fall sein. Kleine Schritte zu gehen und damit verbunden auch kleinere innere und äußere Widerstände zu überwinden, kann die Herangehensweise beträchtlich vereinfachen. In der östlichen Psychologie gibt es dazu den Begriff &#8222;<a href="https://www.thalia.de/shop/home/artikeldetails/ID143645393.html" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Kaizen</a>&#8222;.</p>



<p>Zu schnelle und große Schritte bedeuten eine größere Herausforderung und blockieren insbesondere ängstliche Menschen in ihrem Handeln und Denken. Konkrete Ziele für einen konkreten Zeitraum festzulegen ist eine bewährte Strategie in der erfolgreichen Umsetzung seiner Wünsche. Teiletappen haben außerdem den Vorteil, dass sie bereits erfolgreiche Veränderungen illustrieren. Das <strong>Selbstvertrauen</strong> steigt mit jedem gelungenen Unterfangen.</p>



<p>In diesem Sinne gilt es, eine Veränderung als Herausforderung anzusehen, die man bewältigen kann. Man selbst hat es in der Hand und auf alle Fälle ist es ratsamer, etwas zu versuchen als mutlos von vornherein die Flinte ins Korn zu werfen.</p>



<p>&#8222;<em>Sei du selbst die Veränderung, die du dir für diese Welt wünschst</em>.&#8220; Zeigt uns dieses weltberühmte Zitat von Mahatma Gandhi nicht, wie sehr Veränderungen auf dieser Welt dazugehören? <strong>Also nur Mut!</strong></p>



<p>PS: Eine sehr informative und hilfreiche Seite zum Thema &#8222;Angst vor Veränderung&#8220; finden Sie <a href="http://www.arztphobie.com/" target="_blank" rel="noreferrer noopener"><strong>hier</strong></a>.</p>
<p>The post <a href="https://www.naikan-zentrum.de/angst-vor-veraenderung/">Die Angst vor Veränderung – Chance und Wegweiser in jeglicher Hinsicht</a> appeared first on <a href="https://www.naikan-zentrum.de">Naikan</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
					<wfw:commentRss>https://www.naikan-zentrum.de/angst-vor-veraenderung/feed/</wfw:commentRss>
			<slash:comments>0</slash:comments>
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Wie man Ängste überwinden kann</title>
		<link>https://www.naikan-zentrum.de/wie-man-aengste-ueberwinden-kann/</link>
					<comments>https://www.naikan-zentrum.de/wie-man-aengste-ueberwinden-kann/#respond</comments>
		
		<dc:creator><![CDATA[Sabine Kaspari]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 04 Sep 2020 06:00:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Selbstentwicklung]]></category>
		<category><![CDATA[Druck]]></category>
		<category><![CDATA[Geduld]]></category>
		<category><![CDATA[Gefühle]]></category>
		<category><![CDATA[Meditation]]></category>
		<category><![CDATA[Stress]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://www.naikan-zentrum.de/?p=707</guid>

					<description><![CDATA[<p>Sind Sie häufiger nervös, gestresst oder fühlen Sie sich &#8222;wie unter Strom?&#8220; Diese Symptome sind sehr unspezifisch, doch geben sie einen klaren Hinweis auf ein Ungleichgewicht<span class="excerpt-hellip"> […]</span></p>
<p>The post <a href="https://www.naikan-zentrum.de/wie-man-aengste-ueberwinden-kann/">Wie man Ängste überwinden kann</a> appeared first on <a href="https://www.naikan-zentrum.de">Naikan</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p>Sind Sie häufiger nervös, gestresst oder fühlen Sie sich &#8222;wie unter Strom?&#8220; Diese Symptome sind sehr unspezifisch, doch geben sie einen klaren Hinweis auf ein Ungleichgewicht im seelischen Bereich. Damit sind Sie keinesfalls allein.</p>



<span id="more-707"></span>



<h2 class="wp-block-heading">Das Gesicht der Angst und wie wir auf sie reagieren</h2>



<p>Zunächst einmal gilt es herauszustellen, <strong>was Angst überhaupt ist</strong>: Es handelt sich um ein völlig natürliches, angeborenes Verhalten, um uns vor Gefahren und Bedrohungen jeglicher Art zu schützen. Die Reaktion auf ein solches Verhalten fällt nicht immer gleich aus, denn je nach äußerer Umstände oder persönlicher Veranlagung, begegnen wir einer angstvollen Situation, indem wir flüchten oder in den Angriffsmodus schalten &#8211; frei nach dem Motto: Angriff ist die beste Verteidigung.</p>



<p>In manchen Fällen verfallen wir auch in eine regelrechte &#8222;Schockstarre&#8220;, die lähmenden Charakter besitzt. Dies geschieht dann, wenn wir zu ängstlich sind, anzugreifen aber auch keine Möglichkeit zur Flucht vorfinden und somit gezwungen sind, in einer bestimmten Situation zu verharren.</p>



<p>In jedem Fall spielen sich <strong>komplexe körperliche und seelische Prozesse</strong> ab, die biologisch als sinnvoll zu betrachten und in der Evolution des Menschen begründet sind. Das Phänomen der Angst ist somit uralt und ein echter Instinkt aller Lebewesen, der zum Überleben unerlässlich war und auch heutzutage zum Tragen kommt.</p>



<p>Nur die Ursachen haben sich entschieden gewandelt: Während die Menschen früher vor wilden Tieren flüchten mussten, lauern heutzutage ganz andere Gefahren auf uns, zum Beispiel der hektische Straßenverkehr oder die Angst vor einer ungewissen Zukunft infolge einer Wirtschaftskrise. Ein brandaktuelles Beispiel ist die Corona-Krise. Eine ungewiss verlaufende Pandemie – zumindest solange kein adäquater Impfstoff gefunden wird – erzeugt Unsicherheit und Angst in der Bevölkerung, wobei diese Form der Angst aufgrund der weltweiten Ausbreitung eine globale Angst darstellt und dies auf sämtlichen Ebenen.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Der Verlauf der Angst</h2>



<p>Oft ist es gar nicht so einfach, den Zeitraum herauszufinden, in dem eine natürliche, weil begründete Angst in eine sogenannte <strong>pathologische</strong>, also krankmachende Angst übergeht. Dieser Prozess findet meist schleichend über eine längere Periode hinweg statt.</p>



<p>Ängste neigen dazu, chronisch zu verlaufen. Insbesondere dann, wenn sie nicht ernst genommen und konsequent behandelt werden. Die gute Nachricht: Rechtzeitig behandelt und <strong>mit ein wenig Geduld und Disziplin</strong> kann nach heutigem Stand der Wissenschaft eine gute Prognose gestellt werden.</p>



<p>Natürlich hängt der Verlauf auch mit der Schwere der Angst und Intensität zusammen. Ängste, die sich über Jahre oder gar Jahrzehnte entwickelt haben, lassen sich nicht &#8222;über Nacht&#8220; ablegen, wohl aber reduzieren <a href="https://www.spektrum.de/ratgeber/aengste-ueberwinden-die-vier-besten-strategien/1223732" target="_blank" rel="noreferrer noopener">mit dafür geeigneten Strategien</a>.</p>



<p>Da Angst viele Gesichter haben kann, ist auch die Bandbreite der Symptome dementsprechend facettenreich. Von leichten <strong>Beklemmungsgefühlen</strong> bis hin zur sogenannten &#8222;Panikattacke&#8220;, welche in der Regel mit heftigen körperlichen Symptomen wie Herzrasen, Drehschwindel oder Schweißausbrüchen einhergeht. Dazu gesellen sich nicht minder heftige Gedankenkarusselle, welche die körperlichen Symptome erzeugen und verstärken &#8211; ein Teufelskreis.</p>



<p>Typisch für eine Angstproblematik ist die Tatsache, dass all diese Symptome verschwinden, sobald die Angst auslösende Situation verlassen wird. Zu glauben, dann sei wieder alles gut, wäre ein Trugschluss, denn die Angst kommt wieder. Durch die Erwartungsangst vor neuerlichen Attacken steigert sich der Wunsch, gar nicht mehr in angsterfüllte Situationen hineinzugehen. Ein Kreislauf aus Vermeidungsverhalten und Selbstleugnung beginnt.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Der Angst die Stirn bieten und wieder Hoffnung schöpfen</h2>



<p>Einmal im Teufelskreis der Angst angekommen, ist es zugegebenermaßen gar nicht nicht so einfach, diesem zu entfliehen. Es geht darum, trotz aller Sorge einen kühlen Kopf zu bewahren und sich bewusst zu machen, dass es zahlreiche Strategien gibt, die den Weg in eine positivere Zukunft ebnen. Folgende Schritte könnten dabei hilfreich sein:</p>



<h3 class="wp-block-heading">Körperliche Aktivität</h3>



<p>Bewegung lässt uns ganz <strong>generell Stress abbauen</strong>. Diese These lässt sich aus medizinischer Sicht einfach erklären, denn bei körperlicher Aktivität werden Glückshormone ausgeschüttet, die Einfluss auf unsere Gedanken und Verhaltensweisen haben. Durch das Bewegen der Muskeln kann Angst effektiv abgebaut werden und trägt so zur Entspannung bei. Angst bedeutet hingegen Anspannung und um diese abzubauen, stehen weitere Mittel zur Verfügung. Zum Beispiel das Erlernen von Entspannungstechniken, Yoga oder sanfte Sportarten wie das Nordic Walking sowie anderer Ausdauersportarten.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Schluss mit der Flucht: Konfrontation mit der Angst</h3>



<p>Diese Methode beruht auf der Annahme, dass durch direktes Erleben der angstauslösenden Situation die Furcht vor ihr verloren geht, je öfter sie erlebt wird. Und dass damit ihre objektive Ungefährlichkeit wahrgenommen wird. Man kann sich einer solchen Konfrontation in einer milden Form stellen, wobei man sich schrittweise vorantastet und jene Dinge zuerst aufsucht bzw. erledigt, welche eine relativ geringe Reaktion hervorrufen. Somit erscheint die Konfrontation angenehmer, wenn auch weniger effektiv als die &#8222;härtere&#8220; Methode. Diese sieht eine direkte Konfrontation mit denjenigen Situationen vor, welche am meisten Angst auslösen.</p>



<p>Selbstverständlich können die Reaktionen und Gefühle während dieser Konfrontation unangenehm bis heftig ausfallen, denn sie sind real und haben sich über einen längeren Zeitraum aufgestaut. Genau dieses Ertragen der Gefühle ist letztlich der Schlüssel zur Besserung, denn sie können ausgehalten werden und sind potenziell ungefährlich, wenn auch sehr unangenehm.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Auseinandersetzung mit sich selbst – auch auf mentaler Ebene</h3>



<p>Nicht nur die direkte Auseinandersetzung ist von großer Bedeutung auf dem Weg zu einem besseren Umgang mit der Angst. Auch der abstraktere, auf einer mentalen Ebene stattfindende Prozess spielt eine wichtige Rolle bei der Bewältigung solcher Probleme. Sich selbst zu fragen, wovor man eigentlich genau Angst hat, was die Gründe dafür sind, wie realistisch eine angstauslösende Situation einzuschätzen ist oder wie wahrscheinlich es ist, dass sie überhaupt eintrifft.</p>



<p><strong>Niemand kann seine Gedanken und Gefühle kontrollieren</strong>, sie kommen und &#8211; lässt man das zu &#8211; gehen auch wieder. Häufig finden angstauslösende Situationen nur in unserem Kopf statt, wir denken und steigern uns in eine solche hinein. Ein japanisches Sprichwort sagt: &#8222;Willst du dich mit deinem Nachbarn streiten, tue es noch heute&#8220;. Wenn wir es schaffen, uns nicht zu sehr auf <strong>negative Gefühle</strong> wie Angst, Wut, Zorn etc. zu konzentrieren, ebben sie von alleine wieder ab.</p>



<p>Üben wir uns also im <em>gelassener werden</em>, haben wir die Möglichkeit, anders mit unseren Ängsten umzugehen. So kann man das üben: Nehmen Sie in dem Moment, in dem Sie ein Gefühl wie Angst bemerken, ein paar tiefe Atemzüge. Konzentrieren Sie sich auf die jetzige Situation: Wo bin ich im Moment, was habe ich jetzt gerade zu befürchten? Wie schnell kann das gefürchtete Ereignis eintreffen? Was kann mir schlimmstenfalls geschehen?&#8230; </p>



<p>Letztendlich gibt es kein Patentrezept für den Umgang mit persönlichen Ängsten, denn jeder erlebt sie auf seine Weise. Die genannten Punkte können allerdings eine große Hilfe sein, auf dem Weg zu einem angstfreieren Leben. Und einen Versuch wert ist es auf jeden Fall.</p>
<p>The post <a href="https://www.naikan-zentrum.de/wie-man-aengste-ueberwinden-kann/">Wie man Ängste überwinden kann</a> appeared first on <a href="https://www.naikan-zentrum.de">Naikan</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
					<wfw:commentRss>https://www.naikan-zentrum.de/wie-man-aengste-ueberwinden-kann/feed/</wfw:commentRss>
			<slash:comments>0</slash:comments>
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Mit Dankbarkeit glücklicher werden</title>
		<link>https://www.naikan-zentrum.de/dankbarkeit-glueck/</link>
					<comments>https://www.naikan-zentrum.de/dankbarkeit-glueck/#respond</comments>
		
		<dc:creator><![CDATA[Sabine Kaspari]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 07 Jul 2020 08:00:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Dankbarkeit]]></category>
		<category><![CDATA[Gefühle]]></category>
		<category><![CDATA[Meditation]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://www.naikan-zentrum.de/?p=628</guid>

					<description><![CDATA[<p>Dankbarkeit ist weit mehr als nur ein Wort, das man zu jemandem sagt, wenn man etwas empfangen hat. Dankbarkeit ist vielmehr ein tiefes Gefühl, welches das<span class="excerpt-hellip"> […]</span></p>
<p>The post <a href="https://www.naikan-zentrum.de/dankbarkeit-glueck/">Mit Dankbarkeit glücklicher werden</a> appeared first on <a href="https://www.naikan-zentrum.de">Naikan</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p>Dankbarkeit ist weit mehr als nur ein Wort, das man zu jemandem sagt, wenn man etwas empfangen hat. Dankbarkeit ist vielmehr ein <strong>tiefes Gefühl</strong>, welches das eigene Herz weit werden lässt und Raum für Neues schafft. Menschen, die ihren Fokus auf das Positive gerichtet haben, das ihnen im Leben widerfahren ist, sind meist glücklicher als Menschen, deren Glas stets halbleer ist.</p>



<span id="more-628"></span>



<p>Das bewusste Wahrnehmen und Interpretieren von Lebensumständen und Gefühlen gehört dazu, um Dankbarkeit zu verspüren. Zwar sollen und können weder negative Gefühle noch Ereignisse verdrängt werden. Dennoch kann auch aus einem schmerzhaften Ereignis etwas Gutes erwachsen. Auch Gefühle wie Schmerz, Angst und Wut haben ihre Berechtigung und können Anlass sein, etwas im Leben zu verändern oder manches aus einem anderen Blickwinkel heraus zu betrachten. Das Gefühl, mit dem eigenen Leben, inklusive aller Höhen und Tiefen, ausgesöhnt zu sein, kann die Basis einer tief empfundenen Dankbarkeit gegenüber dem eigenen Leben sein. Dieses <strong>Ankommen im Hier und Jetzt,</strong> das sich hieraus ergibt, beschert Momente des Glücks und innerer Zufriedenheit. Glücklichsein und Dankbarkeit sind wie die zwei Seiten ein und derselben Medaille.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Wer dankbar ist, lebt gesünder!</h2>



<p>Im Buddhismus ist Dankbarkeit ein wesentlicher Faktor für das Erreichen innerer Ruhe und Friedens. Daher ist Dankbarkeit unverzichtbar für ein glückliches Leben.<br>Doch die Wirkung der Dankbarkeit ist noch eine andere.</p>



<p>Denn auch die medizinische Forschung hat mittlerweile belegen können, dass es sich lohnt, an der inneren Einstellung zu arbeiten und ein Grundgefühl der Dankbarkeit zu kultivieren. Vor einiger Zeit führte Professor Paul J. Mill an der Universität San Diego<a href="https://www.spiegel.de/gesundheit/psychologie/dankbarkeit-die-wurzel-fuer-gesundheit-und-wohlbefinden-a-1124119.html" target="_blank" aria-label="undefined (opens in a new tab)" rel="noreferrer noopener"> psychologische Untersuchungen an 186 Herzpatienten unterschiedlichen Geschlechts durch</a>. Er verglich Entzündungswerte, Schlafqualität und die psychische Verfassung der Patienten miteinander, die er zuvor in Gruppen nach ihrem jeweils unterschiedlichen Grad an Dankbarkeit eingeteilt hatte.</p>



<p>Er stellte fest, dass das Gefühl der Dankbarkeit in unmittelbarem Zusammenhang mit der psychischen Gesamtverfassung und der Schlafqualität standen. Auch reduzierte Entzündungswerte schienen sich bei der Gruppe der Menschen, die vermehrt Dankbarkeit empfanden, auf dieses Gefüh zurückführen zu lassen.</p>



<p>Wer bewusst Dankbarkeit empfindet, bewegt etwas in seinem Organismus. Es werden vermehrt &#8222;<strong>Glückshormone</strong>&#8220; wie Dopamin und Serotonin ausgeschüttet, die ihrerseits wiederum sowohl die Stimmung positiv beeinflussen als auch für einen Motivationsschub sorgen. So kommt es dazu, dass dankbare Menschen nicht nur glücklicher und vielleicht sogar gesünder sind als waschechte Pessimisten mit stets negativen Gedanken, sondern im Alltag auch eindeutig <strong>mehr Energie zur Verfügung</strong> haben.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Ziehen dankbare Menschen das Glück an?</h2>



<p>Wenn in Ihnen das Gefühl der Dankbarkeit und des Glücks vorherrschen, dann kann sich dies auf Ihre Umgebung übertragen und ein ähnliches Gefühl auch in Ihnen nahestehenden Personen erzeugen. Dem Resonanzprinzip und dem Prinzip der Anziehung zufolge ziehen Sie aber auch immer die Menschen, Ereignisse und Dinge in Ihrem Leben an, auf deren &#8222;Wellenlänge&#8220; Sie sich gerade befinden.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Dankbarkeit lässt sich trainieren</h2>



<p>Wer Dankbarkeit empfindet, ist glücklicher. Wer glücklich ist, zieht Gutes an. Wem Gutes widerfährt, kann wieder Dankbarkeit empfinden. Doch wo soll man anfangen, wenn das eigene Leben eher von Mangel, denn von Überfluss geprägt ist und es einem schwer fällt, das halb leere Glas als halb <strong>volles </strong>wahrzunehmen.</p>



<p>Achtsamkeit ist das Zauberwort, um Dankbarkeit zu empfinden. Auch wer inmitten einer schweren Lebenskrise steckt, kann in seinem Leben in vielen Fällen etwas finden, wofür er dankbar sein kann.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Dankbarkeitstagebuch schreiben</h3>



<p>Um diese Dinge bewusst wahrnehmen zu können, empfiehlt es sich, eine Art &#8222;<strong>Dankbarkeitstagebuch</strong>&#8220; zu schreiben. Jeden Abend vor dem Schlafengehen wird nun der vergangene Tag nochmals in Gedanken durchlebt:</p>



<ul class="wp-block-list"><li>Hatte ich Schmerzen, war ich krank oder konnte ich mich unbeschwert bewegen?</li><li>Wer hat heute etwas  für mich getan (z.B. mir einen Kaffee gebracht&#8230;)?</li><li>Habe ich heute etwas zu essen bekommen?</li><li>War jemand freundlich zu mir?</li><li>Habe ich mir eine Pause gegönnt?</li></ul>



<p>Mindestens fünf Dinge, für die Sie dankbar sein können, sollten Sie jeden Abend darin aufschreiben. Diese werden noch einmal bewusst wahrgenommen und das Gefühl der Dankbarkeit versickert dann während des Schlafes in Ihrem Unterbewusstsein, wo es zu wirken beginnt und Dinge in Ihr Leben zieht, von denen Sie nie zu träumen gewagt hätten.</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="aligncenter size-large is-resized"><img decoding="async" src="https://www.naikan-zentrum.de/wp-content/uploads/2020/06/dankbarkeit-2-1024x683.jpg" alt="Dankbarkeitstagebuch" class="wp-image-631" width="580" height="386" srcset="https://www.naikan-zentrum.de/wp-content/uploads/2020/06/dankbarkeit-2-1024x683.jpg 1024w, https://www.naikan-zentrum.de/wp-content/uploads/2020/06/dankbarkeit-2-300x200.jpg 300w, https://www.naikan-zentrum.de/wp-content/uploads/2020/06/dankbarkeit-2-768x512.jpg 768w, https://www.naikan-zentrum.de/wp-content/uploads/2020/06/dankbarkeit-2-1536x1024.jpg 1536w, https://www.naikan-zentrum.de/wp-content/uploads/2020/06/dankbarkeit-2-2048x1365.jpg 2048w, https://www.naikan-zentrum.de/wp-content/uploads/2020/06/dankbarkeit-2-219x146.jpg 219w, https://www.naikan-zentrum.de/wp-content/uploads/2020/06/dankbarkeit-2-50x33.jpg 50w, https://www.naikan-zentrum.de/wp-content/uploads/2020/06/dankbarkeit-2-113x75.jpg 113w" sizes="(max-width:767px) 480px, 580px" /><figcaption>Notieren Sie sich jeden Abend in einem Notizbuch fünf Dinge, für die Sie dankbar sind.</figcaption></figure></div>



<p>Mit der Zeit werden Ihnen allabendlich immer mehr Dinge einfallen, für die Sie dankbar sein können. Ein wenig erinnert das an Gustav Gans, der so sehr von seinem sprichwörtlichen Glück überzeugt war, dass es gar nicht anders konnte, als ihn auf Schritt und Tritt zu verfolgen.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Meditation als ein Weg, Dankbarkeit zu erlernen</h3>



<p>Auch eine Dankbarkeitsmeditation kann Ihnen helfen, alltägliche Dinge um sich herum bewusster wahrzunehmen und dankbarer zu werden. Undankbarkeit ist nicht Mangel an Dankbarkeit, sondern eine mangelhafte Wahrnehmung. Bei einer gezielten Meditation können Sie Glücksmomente- und Gefühle ins Bewusstsein zurückholen und diese nochmals bewusst erleben.</p>



<p>Sogar aus einem Verlust heraus kann sich ein Gefühl der Dankbarkeit entwickeln. Denn nur was einmal Teil Ihres Lebens war, können Sie verloren haben. Hier sollten Sie also nicht in erster Linie nur den Verlust betrauern, sondern auch dafür dankbar sein, dass dieser Mensch, dieses Tier oder dieses Ereignis Teil Ihres Lebens waren.</p>



<h2 class="wp-block-heading">In Harmonie mit dem Universum</h2>



<p>Letzten Endes zählen nicht die Verluste oder Gewinne im Leben, sondern nur <strong>die Momente des Glücks</strong>, das für jeden etwas ganz Eigenes und Persönliches ist. Jeder Mensch ist ein Teil des Ganzen und das Ganze wiederum ein Teil seiner selbst. So sind auch Dankbarkeit und Glückseligkeit Teil des Universums und des Menschen gleichermaßen. Wie oben – so unten. Das war schon immer so. Und wenn Sie &#8222;<strong>Danke</strong>&#8220; zu diesem Universum sagen können, dann haben Sie Ihr Glück gefunden.</p>



<a style="text-align:center; margin-left:auto; margin-right:auto; background-color:#e4032e; color:#fff;" href="https://www.naikan-zentrum.de/angebote/" class="button button_size_2"><span class="button_label">Entdecken Sie jetzt unsere Angebote für eine Auszeit im bayrischen Wald</span></a>
<p>The post <a href="https://www.naikan-zentrum.de/dankbarkeit-glueck/">Mit Dankbarkeit glücklicher werden</a> appeared first on <a href="https://www.naikan-zentrum.de">Naikan</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
					<wfw:commentRss>https://www.naikan-zentrum.de/dankbarkeit-glueck/feed/</wfw:commentRss>
			<slash:comments>0</slash:comments>
		
		
			</item>
	</channel>
</rss>
