
Weltkrise – nicht mit mir?
4. April 2025Aktuelles Überblick
28. Juni 2026Was tun, wenn seit Monaten keine Buchungen kommen? Wenn es ist, als hätte jemand einen Tarnumhang um alles gelegt, was mit dir zu tun hat? Kaum Anfragen, keine Telefonate, E-Mails…
In fast 40 Jahren Selbständigkeit war ich ja vieles gewöhnt – aber eine so lange Zeit der Stille, ja fast des Stillstandes habe ich in all den Jahren nicht erlebt.
Zuerst war es mir ja ganz recht, denn ich bereitete mich auf die Prüfung zur Heilpraktikerin für Psychotherapie vor. Also alles kein Problem, ich hatte Zeit für meine Studien, wir kamen Dank der Rente meines Mannes einigermaßen über die Runden…
Langsam werde ich nervös
Auch nach bestandener Prüfung machte ich mir noch nicht allzusehr Gedanken, denn es gab immer noch viel zu tun:
Die neu zu gründende Praxis wollte vorbereitet werden, es galt, einen Holzschuppen zu bauen um das Holz für den Winter trocken lagern zu können und natürlich wollten meine Eltern, Zentrum, Wohnung, Garten etc. versorgt werden. Einiges davon war ob der intensiven Zeit des Lernens liegen geblieben, bzw. zu kurz gekommen und ich konnte das jetzt gut nachholen.
Und doch: So langsam wurde ich nervös ob der totalen Stille – kaum Anfragen und wenn, mit nur ganz wenigen folgenden Buchungen. Was könnte ich tun? Wie soll das weitergehen? Unsere Lebenshaltungskosten übersteigen die Einkünfte, bald wird also auch das Geld knapp…
Fermentation – ein neues Steckenpferd
In dieser ungewohnten „Freizeit“ fing ich an, mich mit anderen Dingen zu beschäftigen, die mir Freude machen und stieß auf „Ginger Bug“ (Ingwer-Starter). Schon länger hatte mich das Thema Fermentation interessiert, ich hatte bereits einiges davon praktisch ausprobiert und z.B. Kimchi gemacht. Nie jedoch hatte ich mir die Zeit genommen, es genauer zu beleuchten, mich tiefer einzulesen und verschiedene Varianten auszuprobieren.
Laut dem Lebensmittelverband ist Fermentation (Gärung) ein biochemischer Prozess, bei dem Mikroorganismen wie Bakterien, Hefen oder Pilze organische Stoffe (meist Kohlenhydrate wie Zucker und Stärke) in Säuren, Gase oder Alkohol umwandeln. Vorteile der Fermentation sind u.a. längere Haltbarkeit, die Verbesserung der Darmflora und die Stärkung des Immunsystems.
Dabei kommt mir gerade die Analogie zu Naikan und dem Weg des Wandels in den Sinn: Auch hier arbeiten wir daran, die „Flora“ (Perspektive) zu verändern, um das Immunsystem (Resilienz) zu stärken;-)
Die „Hexenküche“ entsteht
Heute Morgen saß ich dann mit meiner Nachbarin in ihrem Garten. Die Sonne schien außergewöhnlich warm, wir waren gerade in ihrem Pool Schwimmen gewesen und tranken nun unseren Frühstücks-Kaffee. Dabei kam mir die Idee: Warum nicht das Eine mit dem Anderen verbinden? Also die „innere Fermentation“ mit der „Hexenküche“ (so nennt meine Mutter meine Gläser auf der Fensterbank) in einem Life-Seminar kombinieren?
Es ist also nun ein neues Format am Entstehen, in dem Biografiearbeit, Innenschau und Lebensbewältigung mit ganz einfachen Dingen verbunden werden – mit der Herstellung von Apfelessig, fermentierter Limonade, Kräuteressenzen. Quasi eine Selbstentwicklung im Garten und in der Küche😊
Und weil ich generell ein praktisch veranlagter Mensch bin, werde ich diesen Ansatz gleich in meine „Weg des Wandels“ Seminare einflechten. Ich bin gespannt, was sich daraus entwickeln mag…
Bist du interessiert? Dann ruf‘ gerne unverbindlich an unter der 08552/975 49 09 – ich freu‘ mich auf dich😊

